"Saarland-Modell": Das geht ab heute bei unseren Nachbarn

Modellregion Saarland: Das geht ab heute in unserem Nachbar-Bundesland.

Lockerungen durch Schnelltests

Das Saarland hat das öffentliche Leben am Dienstag ein Stück weit wieder hochgefahren und das trotz gestiegener Corona-Zahlen. Das sogenannte Saarland-Modell sieht Lockerungen der Corona-Maßnahmen auf Basis von Schnelltests vor, erläutert die Deutsche Presse Agentur (dpa). In dem landesweiten Projekt öffnen etliche Einrichtungen wieder: für negativ Getestete.

 

Drei-Stufen-Plan

Die Öffnungen sind der Landesregierung zufolge in dieser Form nur erlaubt, solange die Sieben-Tage-Inzidenz im Bundesland unter 100 liegt. Steigt die Inzidenz an 3 Tagen über 100, greift sofort ein Ampelsystem, mit einer dann ausgeweiteten Testpflicht

Das beinhaltet bei GELB: Unter anderem eine Testpflicht für den Einzelhandel.
Wenn eine Überlastung des Gesundheitswesens droht, soll die Notbremse ROT gezogen werden: Die Öffnungen werden kassiert, es folgt ein Lockdown.

 

Corona-Tests

Ein Corona-Test darf nicht älter als 24 Stunden sein. Das Ergebnis ist durch die durchführende Stelle (zum Beispiel Apotheken, Testzentren oder Ärzte) zu bescheinigen - alternativ können Selbsttests unter Aufsicht vor Ort vorgenommen werden.

 

Gastronomie:

In Cafés und Restaurants dürfen auf den Terrassen bis zu fünf Menschen aus zwei Haushalten Platz nehmen, wenn sie ihre Daten angeben und einen Termin gebucht haben. Ein Test ist nicht nötig.

Zudem dürfen sich im Freien bis zu zehn Menschen treffen - auch am Biertisch, wenn alle einen negativen Test vorweisen können.

 

Kultur:

Theater, Konzerthäuser, Opern und Kinos dürfen öffnen - mit Kontaktnachverfolgung und negativem Corona-Test.

 

Sport:

Kontaktsport im Außenbereich (zum Beispiel Fußball) und kontaktfrei im Innenbereich (zum Beispiel Tennis in der Halle oder Training im Fitnessstudio) sind mit negativem Test möglich.

 

Schulen:

Falls alles gut läuft, könnte es weitere Öffnungsschritte nach dem 18. April geben - etwa in den Schulen. Wenn alle Schüler ab dem 19. April zurück in den Präsenzunterricht kommen, soll es eine Testpflicht an weiterführenden Schulen geben - heißt: Schüler müssen sich zweimal pro Woche in der Schule testen lassen. So ist der Plan.

 

 

Quelle: Deutsche Presse Agentur