Studie sieht höheres Wachstum durch Mindestlohn

Der Mindestlohn in Deutschland erhöht das Wirtschaftswachstum um bis zu einem halben Prozent.

Steigender Konsum durch Mindestlohn 

Das geht aus einer Studie des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) hervor, die der «Süddeutschen Zeitung» vorliegt.

Demnach erhalten Geringverdiener durch den Mindestlohn im Schnitt 18 Prozent mehr Gehalt. Auch angrenzende Lohngruppen profitierten. Durch die höheren Löhne steige der Konsum um 0,5 bis 0,7 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt liege über einen Zeitraum von zehn Jahren durchgehend um ein Viertelprozent höher als ohne Mindestlohn. Gebe der Staat seine Mehreinnahmen, etwa höhere Steuern, wieder aus, steige die Wirtschaftsleistung sogar doppelt so stark.

Quelle: dpa

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