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USA: Mayfield

Vermisstensuche im US-Tornadogebiet

Nach den tödlichen Tornados in den USA dauert die Suche nach Vermissten in dem besonders schwer betroffenen Bundesstaat Kentucky an.

Der zuständige Gouverneur Beshear sagte bei einem Besuch in Mayfield, er hoffe auf ein Wunder, dass noch viele Menschen lebend gefunden werden.

Die genaue Zahl der Todesopfer ist noch unklar; die Behörden gehen von mehr als 100 aus.

Die Tornados hatten in der Nacht zu Samstag eine Kerzenfabrik in Mayfield dem Erdboden gleichgemacht, in der wegen der Weihnachtszeit rund um die Uhr gearbeitet wurde.  Beshear betonte, der Ausfall von Handynetzen erschwere die Suche nach Vermissten zusätzlich.

Auch in anderen Bundesstaaten kostete das Sturmsystem mehrere Menschen ihr Leben, Kentucky wurde aber mit Abstand am härtesten getroffen. CNN berichtete von insgesamt mehr als 30 Tornados in Kentucky, Mississippi, Missouri, Arkansas, Illinois und Tennessee.

Für die USA ist es die jüngste einer ganzen Reihe von Naturkatastrophen.

US-Präsident Joe Biden sieht in der Häufung und Heftigkeit der Katastrophen eine Folge des Klimawandels, dessen Bekämpfung er zu einer seiner Top-Prioritäten gemacht hat.

Quelle: dpa