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Weiterer Fund von Leichenteilen

Passanten haben zum wiederholten Mal in Hamburgs Gewässern Körperteile gefunden. Auch sie gehören zu der vermissten Frau, die seit Anfang August verschwunden ist.

Hintergrund im Dunkeln

Innerhalb weniger Tage sind in Hamburg sieben Leichenteile einer seit Anfang August vermissten Frau aufgetaucht. Ermittler stehen momentan noch vor einem großen Rätsel, eine „heiße“ Spur gebe es noch nicht, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Die Mordkommission ermittle in alle Richtungen.

 

Leichenteile über Stadtgebiet verteilt

Der Täter hat nach Erkenntnissen der Ermittler die 48 Jahre alte Frau wahrscheinlich zerstückelt und die Körperteile über die Gewässer der Hansestadt verteilt. Die Fundorte der sieben Leichenteile liegen teils mehr als 20 Kilometer voneinander entfernt. Es sei unwahrscheinlich, dass die Strömung die Teile binnen einer Woche über das Stadtgebiet verteilt habe, sagte die Sprecherin. Ein DNA-Schnelltest hatte erwiesen, dass die Körperteile zu einem Leichnam gehören.

 

Täter im Umfeld der Frau?

Die 48-Jährige habe die Staatsangehörigkeit von Äquatorialguinea gehabt. Das kleine Land liegt an der Westküste Afrikas. In Hamburg habe sie als Prostituierte auf dem Hansaplatz im bahnhofsnahen Viertel St. Georg gearbeitet. Die Ermittler prüften „mit Hochdruck“, ob es Streitigkeiten im Umfeld gab, so die Sprecherin weiter.

 

Quelle: dpa