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Zwei Deutsche von Lawinen in Österreich getötet

In weiten Teilen Österreichs besteht derzeit hohe Lawinengefahr. Trotzdem wagen sich einige Wintersportler in den Tiefschnee. Zwei deutsche Skifahrer sind bei Lawinenabgängen ums Leben gekommen.

Deutscher Skifahrer stirbt trotz Lawinen-Airbag

In den österreichischen Alpen herrscht nach heftigen Schneefällen große Lawinengefahr. Trotzdem wagte sich in Schoppernau ein 26-Jähriger aus dem bayerischen Landkreis Dachau in den Tiefschnee abseits der gesicherten Pisten und wurde von einem Schneebrett verschüttet. Seine 25-jährige Begleiterin konnte den Mann sofort lokalisieren, weil seine Beine aus dem Schnee ragten. Mit Hilfe von Bergrettern grub sie ihn aus. Er konnte jedoch nicht mehr wiederbelebt werden. Der Skifahrer starb, obwohl er mit einem Lawinen-Airbag ausgestattet war, der Wintersportler im Notfall davor bewahren sollte, unter den Schnee gezogen zu werden.

 

Schneemassen begraben Heilbronner unter sich

Bei einem zweiten Lawinenunglück starb ein 32-Jähriger aus der Nähe von Heilbronn. Er war am Nachmittag mit einer 25-jährigen Skifahrerin im Gebiet von Damüls unterwegs, als er bis zum Hals verschüttet wurde. Die zwei Wintersportler trugen ebenfalls Lawinen-Notfallausrüstung. Doch bevor der Mann gerettet werden konnte, gingen weitere Schneemassen über ihn nieder und begruben in vollständig. Auch in diesem Fall gelang es den Rettungskräften nicht mehr, den Mann zu reanimieren.

 

24-Jährige stürzt Steilhang hinunter

Bei einem weiteren tödlichen Unfall in Vorarlberg kam eine Schweizer Snowboarderin am Sonntag in einer Kurve von der Piste ab und stürzte rund 20 Meter tief in einen Steilhang. Dabei blieb die 24-Jährige mit Kopf und Oberkörper im Tiefschnee stecken.

 

Quelle: dpa