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EU bietet Verschiebung des Brexit bis Ende Oktober an

Die EU und die britische Premierministerin May haben sich auf den 31. Oktober als spätestes Brexit-Datum verständigt.

Das bedeute sechs weitere Monate für das Vereinigte Königreich, um die bestmögliche Lösung zu finden, schrieb EU-Ratspräsident Tusk auf Twitter. Zuvor hatten sich die 27 Staats- und Regierungschefs der EU auf einem Sondergipfel darauf geeinigt, den Briten noch einmal mehr Zeit für den Austritt zu gewähren. Nach Angaben von Tusk hat May den Vorschlag der EU bereits akzeptiert. Allerdings ist die Fristverlängerung an Bedingungen geknüpft. Wie es heißt, soll im Juni überprüft werden, ob die Briten bei den Vorbereitungen für ihren Austritt vorangekommen sind. Mit der Einigung ist ein chaotischer Brexit am morgigen Freitag vom Tisch.

   Nach Ansicht von Tusk ist Großbritannien nun am Zug. In den nächsten sechs Monaten werde der Ablauf komplett in den Händen des Vereinigten Königreichs liegen, sagte Tusk nach dem Sondergipfel. Großbritannien könne dem vorliegenden Brexit-Deal noch zustimmen, seine Strategie überdenken oder auch vom geplanten EU-Austritt zurücktreten. Die neu gewonnenen gut sechs Monate sollten nicht verschwendet werden, appellierte Tusk.

(Quelle: dpa)