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Spahn hält an Ende der epidemischen Lage fest

Bundesgesundheitsminister Spahn hält trotz großer Kritik an einem Ende der epidemischen Lage fest.

Er sagte am Abend im Zweiten, der Ausnahmezustand, vom Bundestag festgestellt, könne aus seiner Sicht beendet werden, weil vier von fünf Erwachsenen geimpft sind.

Trotzdem seien in Herbst und Winter weiterhin Vorsichtsmaßnahmen notwendig. «Auch ich sage beständig, wir brauchen vor allem 3G - geimpft, genesen, getestet - im Innenraum, vor allem medizinische Schutzmasken, AHA-Regeln, in Bus und Bahnen, im Einzelhandel.»

Durch eine Rechtsänderung sei es möglich, dass die Länder und die Behörden vor Ort diese Maßnahmen losgelöst von dem Ausnahmezustand ergreifen könnten.

Kritiker befürchten einen «Flickenteppich» an Maßnahmen und´Regelungen, wenn die «epidemische Lage nationaler Tragweite» ausläuft.

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter deutlich an auf aktuell 110,1.

Quelle: dpa

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