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Netanjahu legt Flüchtlings-Deal auf Eis

Israels Ministerpräsident Netanjahu sorgt für Verwirrung bei der Umsiedlung von afrikanischen Flüchtlingen.

Nur wenige Stunden, nachdem er eine Vereinbarung mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk bekanntgegeben hatte, schrieb er nun bei Facebook, er müsse zunächst mit den Bewohnern aus dem Süden Tel Avivs sprechen und den Plan dann neu bewerten.

Die Vereinbarung sah vor, dass 16 000 afrikanische Flüchtlinge in westliche Länder umgesiedelt werden und dafür weitere 16 000 in Israel bleiben dürfen.

Unterdessen hat der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman Israel das Recht auf ein eigenes Land zugesprochen.

Der 32jährige sagte in einem US-Interview, alle Menschen hätten das Recht, friedlich in ihrem Staat zu leben.

Quelle: dpa