Ischgl-Prozess nach einem Tag vorbei

Der erste Prozess um die tödlichen Corona-Erkrankungen im österreichischen Skiort Ischgl ist bereits nach dem ersten Verhandlungstag beendet.

Die Richterin im Wiener Landgericht ließ keine weiteren Gutachten oder Anträge zu und schloss das Verfahren.

Sie kündigte ein schriftliches Urteil an. Zur Begründung erklärte die Richterin, alle relevanten Informationen über das Handeln der Behörden seien bekannt.
 

Die Witwe und der Sohn eines an Covid-19 gestorbenen Mannes fordern in dem Prozess rund 100.000 Euro Schadenersatz vom Land Österreich.
 
Quelle: dpa