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Dutzende Hunde sterben an mysteriöser Krankheit

In Norwegen sind dutzende Hunde an einer mysteriösen Krankheit gestorben. Die Behörden stehen vor einem Rätsel. Hundehalter sind gewarnt.

Ursache bislang unklar

In den vergangenen Tagen meldete das Veterinärinstitut in Norwegen bereits 21 tote Hunde. Sie erlagen alle einem mysteriösen Leiden. Bislang stehen die Behörden vor einem Rätsel, denn es sei nicht eindeutig klar, was die Ursache für die Krankheit ist. Sie sei aber „sehr ernst“ für Hunde, teilte der Sprecher der Behörde für Lebensmittelsicherheit mit. Wie die „Welt“ schreibt, sagte er gegenüber dem norwegischen Sender NRK, dass noch unklar sei, ob die Krankheit ansteckend sei oder ob es sich lediglich um eine Serie von Einzelfällen handele.

Eine Mitarbeiterin des Veterinärinstituts gehe davon aus, dass es im ganzen Land mehrere Fälle geben könnte. Die meisten wurden aus dem Großraum Oslo gemeldet. Aber auch in den Städten Bergen und Trondheim sowie der Region Nordland gab es mehrere Todesfälle von Hunden. Sie seien nach blutigem Durchfall und Erbrechen gestorben.

 

Epidemie oder Einzelfälle?

Das Veterinärinstitut habe bei Autopsien zwei Bakterien im Darm nachgewiesen, die Durchfall verursachen. Bei einem sei zusätzlich bekannt, dass es Giftstoffe produziere. Ob die Bakterien die Ursache des Krankheitsausbruchs sind, sei jedoch nicht eindeutig geklärt, schreibt der „Stern“. Die Hunde litten alle an einem schweren Krankheitsverlauf mit blutigem Durchfall und Erbrechen, berichtete die Abteilungsleiterin am Veterinärinstitut.

Wie die „Welt“ schreibt, sei sie noch nie zuvor mit einer solchen Situation konfrontiert gewesen und beschreibt das Sterben gesunder Hunde als schwerwiegend. "Für jeden Hund ist das sehr ernst. Wir wissen aber noch nicht, ob dies ansteckend ist oder nur eine Reihe von Einzelfällen", zitiert der „Stern“ den Sprecher der Behörde für Lebensmittelsicherheit. Anhaltspunkte für eine Vergiftung durch Hundefutter konnte die Behörde nicht finden.

 

Was löst die Krankheit aus? 

Eine Tierklinik in Arendal glaubt hingegen die Ursache der mysteriösen Krankheit zu kennen: hämorrhagische Gastroenteritis, eine blutende Magen-Darm-infektion. Es gäbe zwar nur wenig Wissen, was die Krankheit auslöst, doch wäre die Klinik regelmäßig damit konfrontiert. Das Bakterium Clostridium perfringens, das auch bei der Autopsie eines toten Hundes gefunden wurde, wäre demnach an der Krankheit beteiligt. Ob es sich dabei aber um den tatsächlichen Auslöser handelt, sei unklar, heißt es beim „Stern“.

Am vergangenen Freitag waren es 30 bis 40 registrierte Fälle der rätselhaften Hundekrankheit.