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Wirtschaftsweise: Wirtschaftliche Lage weiter "fragil"

Die Konjunktur in Deutschland stürzt nicht so schlimm ab wie befürchtet, erwarten die «Wirtschaftsweisen».

Allerdings steht die Prognose unter Vorbehalt: Entscheidend ist es, ob es gelingt, die zweite Corona-Welle zu brechen.

Zwar hob der Sachverständigenrat seine Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr an. Durch die stark steigenden Infektionszahlen bleibe die wirtschaftliche Lage aber fragil, sagte der Vorsitzende der «Wirtschaftsweisen», Lars Feld, zur Vorlage des Jahresgutachtens. Für die weitere Entwicklung sei entscheidend, wie die Pandemie eingedämmt werden könne und wie sich die Wirtschaft im Ausland entwickle.

Aufgrund einer starken wirtschaftlichen Erholung im dritten Quartal rechnen die «Wirtschaftsweisen» für das laufende Jahr nun mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 5,1 Prozent. Das wäre in etwa auf dem Niveau des Einbruchs in der globalen Finanzkrise 2009. Im Juni hatte der Rat noch ein Minus von 6,5 Prozent für 2020 vorhergesagt. Die «Wirtschaftsweisen» sind damit augenblicklich etwas optimistischer als Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).

Quelle: dpa

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