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31 Kinder auf Wasserspielplatz verletzt - wegen Eichenprozessionsspinner?

Am Wochenende mussten 31 Personen, überwiegend Kinder, wegen Hautreizungen und Ausschlag ärztlich behandelt werden, nachdem sie auf einem Wasserspielplatz in Berlin gespielt hatten. Der Spielplatz wurde gesperrt. Die Polizei prüft, ob die Verletzungen im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners stehen.

Kinder durch Chemikalien verletzt?

Der Wasserspielplatz „Plansche“ im Berliner Plänterwald musste vorübergehend gesperrt werden, nachdem 31 Kinder sowie einige Erwachsene einen Hautausschlag erlitten hatten. Sie mussten sich in ärztliche Behandlung begeben. Möglicherweise wurden die Verletzungen durch Chemikalien gegen die Raupen des Eichenprozessionsspinners ausgelöst.

Wie die Polizei am Montag twitterte, sollen am vergangenen Donnerstag die Bäume auf dem Gelände der Plansche mit Chemikalien zur Bekämpfung der Raupe besprüht worden sein. Es werde nun geprüft, was die Ursache für die Symptome waren. Die Feuerwehr hat Wasserproben genommen. Zudem werde gegen eine Firma zur Schädlingsbekämpfung wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Die Senatsgesundheitsverwaltung hatte am Sonntag via Twitter Eltern gewarnt, die auf dem Wasserspielplatz mit ihren Kindern gespielt hatten: "Wenn Sie seit Donnerstag auf der Plansche-Plänterwald waren und einen Hautausschlag bei sich oder Ihren Kindern merken, suchen Sie einen Arzt auf. Die Plansche ist gesperrt."

 

 

Giftige Brennhaare lösen Juckreiz aus

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners entwickeln bis zur Verpuppung Ende Juni giftige Brennhaare, die sich lösen, in der Luft umherschwirren und Hautreizungen sowie Juckreiz auslösen. Auch Atemwegsprobleme können Symptome sein.

Laut Bezirksamt wurden die Raupen vergangene Woche auf dem Spielplatz gesichtet. Einer Spezialfirma wurde daraufhin der Auftrag erteilt die Larven und die bereits vorhandenen Verpuppungsgespinste mit einem Spezialsauger zu entfernen oder abzukratzen. Auf diese Weise soll der Einsatz von Insektiziden eigentlich vermieden werden. Die Ermittlungen der Polizei sollen nun klären, was ursächlich für die aufgetretenen Symptome ist.