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Vorbild USA

Petition: Grünes Blinklicht für Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr

Wie kommen die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr im Privatwagen schnell und sicher in die Dienststelle oder an den Einsatzort? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Petition und hat einen Vorschlag, der in anderen Ländern schon zum Erfolg führte.

Grünes Blinklicht möglich?

Das Sonderrecht nach Paragraph 35 regelt für die Freiwillige Feuerwehr den Weg zur Wache. Ein solches Recht gilt schon ab der Alarmierung und gilt unter anderem für Privatautos. Damit sind bestimmte Regelübertritte erlaubt. Doch wie erkennen die anderen Verkehrsteilnehmer*innen die Angehörigen der Feuerwehr?

Bis jetzt läuft die Kennzeichnung über ein "Feuerwehr"-Schild auf dem Dach. Dieser Aufsetzer sieht ähnlich aus, wie ein normales "Taxi"-Schild. In der Praxis zeigt sich, dass diese Schilder jedoch nicht auffällig genug sind. Doch ein blaues Blinklicht ist verboten und das gelbe bereits vergeben.

Bewährtes System in USA und Kanada

Die Lösung: GRÜN! In Kanada und den USA ist dieses Vorgehen schon üblich und wurde inzwischen schon von vielen Verkehrsteilnehmer*innen gelernt. Ein grünes Blinklicht ist noch nicht als Signal vergeben und könnte schnell umgesetzt werden. Dadurch wäre es möglich, dass Einsatzkräfte schneller auf ihre Wache gelangen und somit schneller am Einsatzort sein könnten.

Eine ins Leben gerufene Petition steht momentan bei 2.500 Unterstützern und damit noch am Anfang der Kampagne. 50.000 Unterstützer sind fürs Erste nötig.

Zur Petition

Quelle: OpenPetition