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Kettenbrief verbreitet Angst und Schrecken unter Kindern

Mittelhessen. Mit einer unmissverständlichen Drohung für den Fall, dass man diesen Kettenbrief nicht an mindestens 20 weitere Kontakte verschickt, endet einer der ersten Sätze eines langen Audio-Kettenbriefs, den derzeit verängstigte Kinder und Jugendliche weiterverbreiten.

Grausamer Inhalt

Diese Kettenbriefe mit den Androhungen von nächtlichen Besuchen und Darstellungen von eiskalten Todesdrohungen erreichen damit leider genau das, was sie ganz offensichtlich auch bewirken sollen: Angst!

Auch in Mittelhessen verbreiten sich diese Brief und Audi-Botschaften unter den Schülerinnen und Schülern. Besorgte Eltern und Verwandte wenden sich hilfesuchend an die Polizei. Diese rät: "Reden Sie mit ihren Kindern und unterbrechen Sie die Kette der Weiterverbreitung."

Kettenbriefe der üblichen Form, mit teils lustigen, teils kuriosen Versprechen und Ankündigungen sind selbst unter den jüngsten Nutzern von Smartphones & Co. heutzutage als das bekannt was sie sind: eine harmlose Form der sinnlosen Meldungsverbreitung. Der aktuelle Audio-Kettenbrief, den es in verschiedensten Formen und Ausgestaltungen gibt, hat allerdings einen grausigen Inhalt! Da geht es nicht mehr um die bloße Weiterverbreitung, da geht es tatsächlich darum Angst zu erzeugen und zu verbreiten.

 

Kette unterbrechen!

Die gruseligen Botschaften und Drohungen sind konkret, mit angeblichen Mordbeispielen unterlegt und schüchtern ein. Und so kommt, was kommen muss und vermutlich vom Verfasser beabsichtigt ist: Aus Angst vor dem Eintreffen der Botschaften verbreiten die Kinder die Nachrichten weiter. Und so liest die Computerstimme auch den besten Freundinnen und Freunden der Kinder den Text vor, der selbst dem erwachsenen Zuhörer Gänsehaut bereitet. Eiskalte Todesdrohungen der ebenso kalten nüchternen Stimme. "Beängstigend die Vorstellung, dass Kinder sich so etwas anhören."

Die Polizei rät: "Aufklärung ist immer die beste Prävention! Reden Sie über und warnen Sie vor solchen Nachrichten. Insbesondere Kinder sollten sich jederzeit mit Fragen an Sie wenden können und lernen, dass es wichtig ist solche Kettenbriefe zu unterbrechen, in dem sie nicht weitergeleitet werden. Für solche Nachrichten gibt es nur eine richtige Methode: Löschen!"

 

Quelle: Polizei