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Trip to the underground - The Diventa Project

Fünfjähriges Mädchen bei eigener Geburtstagsfeier spurlos verschwunden

Die kleine Kaweyar feierte am Sonntagnachmittag auf einem Spielplatz im nordhessischen Guxhagen Geburtstag – doch plötzlich war sie verschwunden. Fiel die Fünfjährige in einen Fluss? Rettungskräfte suchen seit dem Wochenende mit Hochdruck. Der Fall weckt in Nordhessen schlimme Erinnerungen.

++Update++

KInderleiche in Fulda entdeckt! 

 

Suche geht weiter

Die Suche nach einem vermissten fünfjährigen Mädchen im nordhessischen Guxhagen wird heute fortgesetzt. Allerdings seien dabei nicht mehr so viele Einsatzkräfte wie am Sonntag und Montag beteiligt, sagte ein Polizeisprecher in Homberg am Morgen. Die Wasserschutzpolizei werde weiter auf der Fulda im Einsatz sein, während Polizeistreifen den Nahbereich um den Fluss absuchen.



 

Wo ist Kaweyar?

Die fünfjährige Kaweyar war am Sonntagnachmittag während ihrer eigenen Geburtstagsfeier von einem Spielplatz in Guxhagen (Schwalm-Eder-Kreis) in der Nähe der Fulda spurlos verschwunden. Demnach hatte die Mutter das kleine Mädchen gegen 15.30 Uhr aus den Augen verloren. Das Kind kann sich laut Polizeiangaben wegen einer leichten Behinderung nur eingeschränkt orientieren.

 

Spürhunde und Hubschrauber bei Suche eingesetzt

Am Sonntag hatten rund 280 Polizisten und Feuerwehrleute nach dem Kind gesucht - unter anderem mit Rettungshunden und Hubschraubern. Auch am Montag wurde bis zum Abend weitergesucht. Auch eine Bahnlinie und ein Tunnel wurden abgesucht, sogar der Bahnverkehr wurde zeitweise unterbrochen.

Das vermisste Mädchen ist etwa 1,20 Meter groß, schlank und hat braune halblange Haare. Es trug eine blaue Hose und ein pinkfarbenes T-Shirt.

 

Ähnlicher Fall schon mal in 2016

In Hessen werden derweil schreckliche Erinnerungen wach an den Fall Aref. Der Fünfjährige verschwand am 4. April 2016 von einem Spielplatz in Wanfried im Werra-Meißner-Kreis und wurde bis zum heutigen Tage nicht gefunden. Möglicherweise ist er in die Werra gefallen und ertrunken.

 

Quelle: dpa