Der Frühling kommt nach RLP - Acht Wochen zu früh

Dauerfrost am Tag und strenger Frost in der Nacht: Noch vor einer Woche sah es nach dem kältesten Wintermonat seit Jahren aus. Am kommenden Wochenende wird nun alles anders.

Kehrtwende um 180 Grad

Der Februar mutiert zum ultimativen Frühlingsmonat. Wie RPR1.Wetterexperte Dominik Jung auf der Plattform wetter.net erläutert, wird es richtig warm: Die Höchstwerte liegen überall über zehn, verbreitet sogar über 15 Grad. Vereinzelt sind sogar 20, 21 oder 22 Grad möglich. Das warme Frühlingswetter bleibt mindestens bis nächsten Freitag.

 

"Hitzewelle" im Februar

„Die Rekordwerte für Februar liegen bei 24,5 Grad, gemessen am 26. Februar 1900, also vor 121 Jahren. Das ist schon lange her. An diesen Wert werden wir in den kommenden Tagen eher nicht herankommen. Allerdings werden regional durchaus Temperaturrekorde für die Jahreszeit fallen.​"

RPR1.Wetterexperte Dominik Jung, wetter.net

 

Auch Märzwinter nicht in Sicht

Besonders auffällig ist die Ausdauer dieser Wärmewelle, die man für Februar fast schon „Hitzewelle“ nennen kann. Mindestens eine Woche bleibt es so warm. Aber auch danach geht es nur wenig kühler weiter. Ein Märzwinter ist in den ersten Tagen des nächsten Monats nicht in Sicht.

Trotzdem sollten Hobbygärtner noch keine empfindlichen Pflanzen aussetzen und niemand sollte schon die Winterreifen abmontieren. Später Kaltlufteinbrüche mit Schnee bis in tiefe Lagen sind bis weit in den April hinein immer noch möglich, erläutert Jung auf wetter.net.

 

Frühblüher sprießen

Die Temperaturen sind für die Jahreszeit aber deutlich zu hoch. Wir liegen, laut Dominik Jung, mindestens 8 Wochen vor der Zeit. Die Natur werde bald explodieren. Allergiker*innen könnten sich schon mal auf eine harte Pollenbelastung einstellen.

Spätestens ab Mittwoch gibt es in Deutschland blühende Landschaften. Denn sämtliche Frühblüher dürften austreiben und für ein buntes Frühlingsbild sorgen.

 

Angrillen am Wochenende?

Wer am Wochenende angrillen möchte, der sollte das zwischen 13 und 16 Uhr tun, dann ist es am wärmsten. Vormittags gibt es teilweise noch Nebel und kühlere Werte. Abends sinken dann die Temperaturen wieder rasch ab.

Dabei bildet sich Dunst oder Nebel: Der braucht regional seine Zeit bis es sich tagsüber auflösen kann!

 

"Wir haben eben erst Februar und nicht Juni oder Juli."

RPR1.Wetterexperte Dominik Jung, wetter.net

 

Quelle: RPR1.Wetterexperte Dominik Jung, wetter.net