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Die Freibadsaison startet - zumindest teilweise

Zum Start der Freibadsaison in einigen Bundesländern müssen sich Gäste auf Zugangsbeschränkungen und neue Regeln einstellen.

Warteschlange vor dem Becken?

Der spontane Sprung ins kühle Nass nach der Arbeit wird nicht überall uneingeschränkt möglich sein, wie Christian Ochsenbauer, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfB), erklärte. Stattdessen wollten viele Bäder Zeitkarten anbieten, um die Besucherströme zu kanalisieren.

Für die Becken empfiehlt die DGfB eine Zugangsbeschränkung, so dass die Abstandsregeln auch im Wasser eingehalten werden können. "Es kann dann schon passieren, dass die Leute in einer Warteschlange vor dem Becken stehen müssen", betonte Ochsenbauer laut der Deutschen Presse-Agentur. Auch auf den Liegewiesen gelten die bekannten Abstands- und Kontaktgebote - Bademeister oder Security-Kräfte sollen für deren Einhaltung sorgen.

 

Öffnung der Freibäder ist Ländersache

Sorgen machen, dass sich das Virus über das Wasser verbreitet, muss sich niemand: Nach Angaben des Umweltbundesamtes sorgen Filtration und Desinfektion in herkömmlichem Schwimmbadwasser dafür, dass Viren verlässlich inaktiviert werden.

Über die Öffnung der Freibäder entscheiden in der Coronakrise die Länder: In Sachsen dürfen sie schon seit dem 15. Mai wieder die Pforten öffnen, in Nordrhein-Westfalen ab diesem Mittwoch (20.5.). Andere Bundesländer ziehen in den kommenden Wochen nach, Berlin etwa erlaubt Öffnungen ab dem 25. Mai. Bayern oder Baden-Württemberg wollen hingegen noch abwarten.

Freibad-Regelungen der Bundesländer im Überblick 

Quelle: dpa