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Frau versteckte Leiche in Tonne - Sieben Jahre Haft

Weil sie genervt von sexuellen Spielchen war, hat eine 62 Jahre alte Berlinern ihrem österreichischen Freund Schlaftabletten verabreicht - und denn Mann damit wohl unbeabsichtigt getötet. Das Landesgericht Salzburg verurteilte die bereits wegen Betrugs in Deutschland gesuchte Krankenschwester jetzt zu sieben Jahren Haft.

Körperverletzung mit tödlichem Ausgang

Laut der Deutschen Presse-Agentur haben die Geschworenen nicht auf Mord befunden, sondern auf Körperverletzung mit tödlichem Ausgang. Das erklärte ein Gerichtssprecher.

Sie hätten die Frau außerdem wegen mehrerer anderer Straftaten für schuldig befunden, darunter Störung der Totenruhe. Die 62-Jährige kann nun gegen das Urteil Berufung einlegen.

 

Keine Tötungsabsicht

Die Berlinerin räumte ein, die Leiche ihres Partners im vergangenen Jahr in einer Tonne versteckt zu haben. Sie habe ihre Ruhe haben wollen und dem Mann deshalb Schlaftabletten verabreicht, ihn mit den Medikamenten aber nicht töten wollen, sagte sie.

Die Frau habe wegen der Delikte in Deutschland nichts mit der Polizei zu tun haben wollen und den Toten deshalb versteckt. Die Leiche des 73-Jährigen war schon stark verwest, als sie entdeckt wurde. Die Todesursache konnte deshalb nicht mehr eindeutig festgestellt werden.

 

Quelle: dpa