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Erstes "TV-Triell" zur Bundestagswahl

Beim ersten TV-Dreier-Schlagabtausch der Kanzlerkandidaten sind zum Teil Gemeinsamkeiten in der Sicherheitspolitik sowie bei der Corona-Bekämpfung deutlich geworden.

Laschet, Scholz und Baerbock forderten im Triell von RTL und ntv übereinstimmend eine Stärkung der sicherheitspolitischen Rolle Deutschlands als Konsequenz aus dem Afghanistan-Destaster

Beim weiteren Corona-Kurs plädierten alle dafür, die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln beizubehalten. lehnten einen neuen Lockdown ab und machten sich dafür stark, die Impfquote zu verbessern.

Die Steuerpolitik war eines der umstrittensten Themen des Triells.

Laschet griff Scholz und Baerbock scharf an: «Es ist eine sozialdemokratische Herangehensweise, immer wenn man kann, auch die Grünen sind mit dabei, Steuern zu erhöhen», sagte er.

Er sei für die komplette Streichung des Solidaritätszuschlags und einen ähnlichen Unternehmenssteuersatz wie etwa in Frankreich, so dass deutsche Unternehmen im Binnenmarkt nicht abwanderten.

In einer Forsa-Blitzumfrage gaben 36 Prozent der rund 2500 Befragten an, Scholz habe das Triell gewonnen. 30 Prozent sahen Baerbock vorn, nur 25 Prozent Laschet. Auch auf die Frage, wer am sympathischsten rübergekommen sei, lag Scholz mit 38 Prozent an der Spitze, gefolgt von Baerbock (37 Prozent) und Laschet (25 Prozent).

Quelle: dpa