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Bärenfalle mit Köder in Wald ausgelegt: Hund schlimm verletzt

Ein Hund trat am Sonntagvormittag im Esslinger Stadtteil Oberesslingen in eine Bärenfalle. Er zog sich tiefe Fleischwunden an den Vorderläufen zu.

Bärenfalle verursacht tiefe Fleischwunden

Die Hundebesitzerin war am Sonntagmorgen mit ihrem Rhodesian-Ridgeback-Mischling im Gebiet Rosselen unterwegs, als sie den Schmerzensschrei ihres Hundes hörte. Der Vierbeiner tappte in eine Bären-Schlagfalle, die beide Vorderläufe verletzte. Die Halterin rief sofort die Polizei und die Tierrettung.

Der Geschäftsführer der Tierrettung Mittlerer Neckar, Jürgen Völker, erklärte gegenüber der Stuttgarter Nachrichten, dass der Vierbeiner noch großes Glück gehabt hätte. Die zuschnappenden Eisenringe hätten nur Fleischwunden verursacht, aber keine Knochenbrüche. Der Hund konnte auftreten, dennoch sei das Tier „stark unter Schock“ gestanden.

 

Falle mit Fleischköder ausgelegt

Der Hund wurde in eine Tierklinik gebracht, wo die Wunden geklammert werden konnten. Der Tierretter ist sich aber sicher, dass es viel schlimmer hätte kommen können, denn in der Falle lagen Fleischköder. Wäre der Hund mit dem Kopf in die Bärenfalle geraten, hätte er durch einen Genickbruch zu Tode kommen können. Bei kleineren Tieren, ist sich Jürgen Völker sicher, wie einem Fuchs oder einem Waschbär, wären die Pfoten vermutlich abgetrennt worden.

 

Entsetzen groß in den sozialen Medien

Die Tierrettung Mittlerer Neckar teilte den Vorfall am Sonntag auf ihrer Facebookseite und warnte Hundebesitzer vor der Gefahr. Bis Sonntagabend wurde der Beitrag bereits 900 Mal kommentiert und über 3.000 Mal geteilt. Facebookuser brachten ihre Wut und ihre Betroffenheit zum Ausdruck.

Die Polizei nahm die Ermittlungen auf, da solche Fallen nicht nur eine Gefahr für Tiere, sondern auch für den Menschen sind. Wer etwas gesehen hat oder weiß, wem die Bärenfalle gehört, soll sich bitte bei der Polizei Esslingen melden. 

 

 

Quelle: Stuttgarter Nachrichten