Oscar für deutschen Filmemacher Nefzer

Das fantasievolle Kinomärchen «Shape of Water – Das Flüstern des Wassers» ist mit vier Oscars ausgezeichnet worden.

Das Werk des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro gewann die Trophäen als bester Film und für die beste Regie. Außerdem gab es Preise für die Filmmusik und das Produktionsdesign.

Zwei Schauspieler-Auszeichnungen gingen an die Tragikomödie «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri». Die 60-jährige Frances McDormand wurde für ihre Rolle als kämpferische Mutter nach der Ermordung ihrer Tochter für die beste Hauptrolle geehrt. Filmkollege Sam Rockwell (49) bekam den Oscar für seine Nebenrolle als rassistischer Kleinstadtpolizist.

Regisseur und Autor Jordan Peele schrieb Oscar-Geschichte: Mit seiner Horror-Komödie «Get Out» gewann er als erster Afro-Amerikaner den Preis für das beste Original-Drehbuch.

Der Brite Gary Oldman wurde für seine Verkörperung des britischen Premierministers Winston Churchill in «Die dunkelste Stunde» mit dem Hauptdarsteller-Oscar ausgezeichnet. Das Historiendrama erhielt auch eine Auszeichnung in der Kategorie Make-up/Frisur.

Beste Nebendarstellerin wurde Allison Janney - im Drama «I, Tonya» spielt sie die ehrgeizige Mutter der Eiskunstläuferin Tonya Harding.

Von den mehrfachen deutschen Oscar-Hoffnungen erfüllte sich nur eine: Gerd Nefzer aus Schwäbisch Hall, der in der Filmschmiede Potsdam-Babelsberg arbeitet, erhielt die Trophäe für die besten visuellen Effekte. Der 52-Jährige wurde mit drei Kollegen für die Arbeit an «Blade Runner 2049» ausgezeichnet - der Science-Fiction-Film wurde außerdem für die beste Kamera geehrt.

Quelle: dpa

 

 

 

 

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