Deutsche Sprinterin bewahrt Medaillen im Gewächshaus auf

Alexandra Burghardt hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Die Sprinterin stand bei Olympia, der Leichtathletik-WM und auch der Heim-EM auf dem Siegerpodest. Eine „echte“ Medaillenvitrine braucht Burghardt trotzdem nicht.

Die deutsche Leichtathletin Alexandra Burghardt hat in diesem Jahr so einiges an Edelmetall gesammelt. Zunächst holte sie bei den Olympischen Winterspielen in Peking als Bob-Anschieberin die Silber-Medaille, darauf folgte dann die Bronze-Medaille mit der deutschen Sprint-Staffel bei der WM in Eugene.

Schließlich gewann die Sprinterin auch noch den Staffel-Europameisterschaftstitel bei den „European Championships“ in München.

Besonderer Platz für Medaillensatz

Ihre 2022 errungenen Medaillen bewahrt die 28-Jährige aber nicht einfach in einer normalen Vitrine auf, wie sie selbst erklärt.

„Das ist tatsächlich witzig. Ich habe ein kleines Gewächshaus und dadurch, dass ich so oft weg bin, sind alle meine Pflanzen darin gestorben und jetzt ist das Gewächshaus eine Medaillenvitrine.“

„Nächstes Jahr gibt es in der Halle Europameisterschaften in Istanbul, das wird das nächste internationale Ziel und im Sommer dann Weltmeisterschaften in Budapest“, so Burghardt über die anstehenden Wettbewerbe im nächsten Jahr.

In ihrem Gewächshaus dürfte auf jeden Fall noch Platz für weitere Medaillen sein.

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