Amerikaner googlen nach „Auswandern“
Webseiten der kanadischen Einwanderungsbehörde waren in der US-Wahlnacht teilweise nicht mehr zu erreichen.
Webseiten der kanadischen Einwanderungsbehörde waren in der US-Wahlnacht teilweise nicht mehr zu erreichen.
Viele Amerikaner hatten während des Wahlkampfes immer wieder - scherz- oder ernsthaft - angekündigt, aus den USA auszuwandern, sollte Präsidentschaftskandidat Donald Trump gewinnen. Ob die Seiten wegen Überlastung nach Trumps überraschendem Vorsprung zusammengebrochen waren, blieb bis bislang unklar.
Auf dem offiziellen Twitter-Account des Kanadas hieß es noch in der Nacht: «In Kanada sind Immigranten dazu eingeladen, ihre kulturellen Traditionen mitzubringen und sie mit den kanadischen Bürgern zu teilen.» Trump hatte im Wahlkampf Einwanderer wiederholt kriminalisiert und eine Null-Toleranz-Politik angekündigt.
Auch auf Google stiegen die Abrufe nach „Auswandern nach Kanada“ während dem Wahlkampf stark an. In der folgenden Grafik ist dies deutlich zu sehen:
Quelle: dpa