Verfassungsschutz-Präsident Maaßen relativiert offenbar umstrittene Chemnitz-Äußerungen

Verfassungsschutz-Präsident Maaßen rudert offenbar zurück.

Medienberichten zufolge hat er seine umstrittenen Äußerungen über rechtsextreme Ausschreitungen in Chemnitz relativiert. Laut "Süddeutscher Zeitung" zweifelt er nun nicht mehr an der Echtheit eines Videos, das ausländerfeindliche Gewalt zeigt. Der "Spiegel" berichtet, dass Maaßen nur noch die schnelle Veröffentlichung des Videos in den Medien als unseriös kritisiert.

Bundesinnenminister Seehofer hatte einen schriftlichen Bericht von Maaßen über dessen viel diskutierte Einschätzung der Vorfälle von Chemnitz sowie Belege verlangt. In einem Zeitungsinterview hatte Maaßen gesagt, dass er keine belastbaren Informationen darüber habe, dass in Chemnitz nach dem gewaltsamen Tod eines Deutschen Jagd auf Ausländer gemacht wurde. Der Verfassungsschutz-Präsident hat den Bericht gestern vorgelegt.

(Quelle: dpa)

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