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Keine erweiterte Osterruhe: Beschlüsse zurückgenommen

Eine kurz einberufene Schalte zwischen Bund und Ländern: Mit schnellem Ergebnis - Die "Osterruhe" wurde gekippt.

Angela Merkel mit Schuldeingeständnis

Nach nur 41 Minuten war die vermutlich kürzeste Bund-Länder-Schalte vorbei: Die zusätzlichen Ruhetage - ähnlich wie Feiertage - werden nun rund um Ostern doch nicht kommen. Das Kanzleramt hatte zu diesem Gipfel kurzfristig eingeladen und Angela Merkel bekannte sich direkt zu Beginn der Schalte zu ihrer Verantwortung.

„Die Verordnungen für die Osterruhe werden gestoppt,
Aufwand und Nutzen stehen in keinem Verhältnis.
Dieser Fehler ist einzig und alleine mein Fehler.
Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger um Verzeihung.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel im Kanzleramt                                    

 

Wie die dpa berichtet, gab es vor allem Kritik an der Umsetzung der Osterruhe. Armin Laschet (CDU) wurde nach der Schalte im Landtag von NRW kongreter: Es werde keine Bundesverordnung geben, doch die Bevölkerung solle sich, eigenverantwortlich gut verhalten.