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BMW brettert hinter Abschleppwagen durch Rettungsgasse!

Es war Freitag der 13., als eine Zivilstreife der Autobahnpolizei etwas beobachtet, einen BMW-Fahrer entdeckte, der hinter einem Abschleppdienst durch die Rettungsgasse im Stau fuhr. Die Beamten stellten den Mann zur Rede. Dieser zeigte jedoch keine Reue – ganz im Gegenteil.

BMW-Fahrer düst hinter Abschleppfahrzeug durch Rettungsgasse

Es war gegen 13.55 Uhr am Freitagnachmittag, als eine Zivilstreife der Polizei im Stau zwischen dem Bad Homburger Kreuz und der Anschlussstelle Friedberg gestanden hatte. Ein Abschleppfahrzeug bahnte sich einen Weg hupend durch den Verkehr, da es mit der Rettungsgasse mal wieder nicht so gut klappte.

Hinter dem Abschlepper fuhr ein BMW, er hing ihm ohne jeglichen Sicherheitsabstand direkt auf der Stoßstange und folgt ihm durch die Rettungsgasse. Die Beamten schalteten ihr Blaulicht ein, stoppten den BMW-Fahrer und teilten ihm mit, dass er eine Ordnungswidrigkeit begangen hatte. Der 31-jährige Frankfurter versuchte sich herauszureden. Gerade einmal 100 Meter sei er hinter dem Abschlepper gefahren.

 

5 Kilometer (!) durch Rettungsgasse gerast!

Die Polizisten hatten Zweifel an den Angaben des Verdächtigen. Sie kontaktierten daher den Fahrer des Abschleppwagens. Dieser gab an, dass der Mann über eine Strecke von etwa 5 Kilometer (!) hinter ihm in der Rettungsgasse gefahren sei.

Das Rechtsüberholen außerhalb geschlossener Ortschaft wird dem BMW-Fahrer vorgeworfen. Ein Bußgeld von 100 Euro und einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg sind Regelfolgen dieser Ordnungswidrigkeit. Bei vorsätzlichem Begehen kann die Bußgeldstelle das Bußgeld entsprechend verdoppeln, was durch die Polizei natürlich angeregt wurde.

 

Quelle: Polizeipräsidium Mittelhessen