Poker um 5G

Begleitet von scharfer Kritik an den Bedingungen hat in einer Mainzer Kaserne die Versteigerung der 5G-Frequenzblöcke begonnen.

Sie läutet das nächste Kapitel der Mobilfunkversorgung ein und soll der Staatskasse erneut mehrere Milliarden Euro einbringen.

Um 10 Uhr drückte der Chef der Bundesnetzagentur auf das Köpfchen einer alten Uhr, die schon bei der ersten Versteigerung im Jahr 2000 im Einsatz war. Erlös damals: 100 Milliarden D-Mark, dem Handy-Hype geschuldet und rückblickend viel zu viel, weil den Anbietern dann das Geld für den Netzausbau fehlte. Dazu gibt’s diesmal strenge Regeln, Telekom und Co. finden sie ZU streng, zumal Neuling 1&1 kulanter behandelt wird. Bis zu 5 Milliarden Euro soll die neue Auktion bringen, sie dauert vermutlich Wochen.

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Bild: RPR1.

 

Quelle: dpa

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