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Post plant offenbar höheres Porto auf Standardbriefe

Post-Kunden müssen sich wohl wieder auf höhere Gebühren für Briefe einstellen. Nach Informationen der „Bild am Sonntag“ gibt es bei der Deutschen Post Erwägungen, das Porto für den Standardbrief 2019 um zehn auf dann 80 Cent anzuheben.

Preiserhöhung von Bundesnetzagentur abhängig

Wie die „Bild am Sonntag“ berichtet, erwägt die Deutsche Post derzeit, das Porto für Standardbriefe weiter in die Höhe zu schrauben. Im Raum steht demnach eine Steigerung von 70 auf 80 Cent.

Ein Sprecher der Deutschen Post wies den Bericht zunächst zurück und sprach am Sonntag von Spekulationen. Das Porto für den Standardbrief von aktuell 70 Cent sei staatlich reguliert, eine Erhöhung der Preise sei von der Bundesnetzagentur abhängig. Die Behörde müsse demnach zuerst ein neues Verfahren zur Bestimmung der Briefpreise festlegen. Sobald dies feststehe, werde die Post auf dieser Grundlage entscheiden, ob das Porto teurer wird. Eine Erhöhung ist ab Anfang 2019 aber prinzipiell wieder möglich.

 

Welle von Beschwerden

Der Bericht stieß derweil auf große Kritik. Klaus Müller vom Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) bezeichnete die mögliche 14-prozentige Preiserhöhung für Briefe  als „eine Frechheit“, wie er auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte.

Zudem zeichnet sich ab, dass die Beschwerden über die Deutsche Post bei der Bundesnetzagentur 2018 einen Rekordwert erreichen könnten. Schon jetzt sind bereits mehr als zwei Drittel des gesamten Vorjahreswertes eingegangen. Die meisten Post-Beschwerden betreffen laut Netzagentur Probleme bei der Zustellung.

 

Quelle: dpa

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