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So findest du heraus, ob dein Account gehackt wurde

In der heutigen Zeit stellen Hacker eine große Gefahr dar. Sie versuchen gezielt unsere Nutzernamen und Passwörter zu stehlen, um an unsere privaten Daten zu kommen. Doch wie kann man feststellen, dass der eigene Account einem Angriff zum Opfer gefallen ist?

Private Daten werden im Netz veröffentlicht

Wie die Webseite check4you.de schildert, finden Hackerangriffe auf Datenbanken häufiger als wir denken statt. Manchmal sind diese erfolgreich, manchmal nicht. Doch wenn die Kriminellen damit durchkommen, veröffentlichen sie die ergatterten Daten meistens im Netz, damit auch andere Personen diese für illegale Aktivitäten nutzen können.

Opfer eines Hackerangriffs wurde im August 2016 beispielsweise die Plattform „Dropbox“. Damals wurden alle User dazu aufgefordert, ihre Passwörter zu ändern, denn plötzlich waren rund 68 Millionen Nutzerdaten im Internet aufgetaucht. Vermutlich stammten diese Daten von einem Angriff aus dem Jahr 2012, was bedeutet, dass die Kriminellen vier Jahre lang Zeit gehabt hätten, die privaten Daten der Nutzer zu durchforsten.

Wurde eine Plattform gehackt, wissen die User meistens nicht, ob die eigenen Accounts betroffen sind. Dabei gibt es einfache Wege herauszufinden, ob man selbst zum Opfer wurde.

 



Diese Webseite zeigt es dir

Im Folgenden stellen wir dir eine Internetseite vor, mit deren Hilfe du herausfinden kannst, ob private Daten von dir im Internet gelandet sind:

 

HPI Identity Leak Checker

  • Betreiber der Webseite ist das Hasso-Plattner-Institut (HPI) der Uni Potsdam
  • Die Anwendung ist auf Deutsch und kostenlos
  • Für den Check einfach die E-Mail-Adresse ins Suchfeld eingeben. Danach erhältst du eine E-Mail, in der du erfährst, ob dein Mail-Adresse und Login-Daten im Internet veröffentlicht wurden
  • Teilweise bekommst du Infos, von welchem Account die Daten stammen
  • Es werden sechs Milliarden Datensätze durchsucht
  • Die URL lautet: https://sec.hpi.uni-potsdam.de/ilc/search

 

Jedoch solltest du wissen, dass die genannte Webseite keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Das heißt, dass du dir nicht komplett sicher sein kannst, dass deine Daten nicht doch irgendwo im Netz sind. Auch wenn der Test das Gegenteil behauptet.

 

Darauf solltest du beim Überprüfen achten

Bevor du eine Test-Webseite zu Rate ziehst, solltest du stets darauf achten, dass sie einen seriösen Eindruck macht. Das erkennst du beispielsweise daran, dass sie ein aussagekräftiges FAQ und eine Datenschutzerklärung besitzt.

Außerdem sollten deine Daten dort nach dem Test nicht länger gespeichert, geschweige denn weitergegeben werden. Falls doch, sollten deine Alarmglocken läuten! Allgemein gilt, dass du die Leak-Checker-Webseite besser nicht nutzt, wenn du dabei ein schlechtes Gefühl hast.

 

Was tun, wenn der Test positiv ausfällt

Ist der Ernstfall eingetreten und die Webseite meldet, dass sich deine Daten im Netz befinden, solltest du als aller erstes die Passwörter der betroffenen Accounts ändern.

Tipps für das perfekte Passwort findest du hier!

Falls du denselben Code auf mehreren Plattformen benutzt, sollte es umgehend überall geändert werden! Am besten wählst du für jede ein anderes Passwort. Damit bist du auf der sicheren Seite!

Wird der sogenannte Zwei-Faktor-Login angeboten, aktiviere diesen. Dafür gibst du beispielsweise deine Handynummer an und erhältst bei jedem Login-Versuch eine SMS mit einem Code. Erst wenn dieser korrekt eingegeben wurde, kannst du dich in deinen Account einloggen.

 

Quelle: Mimikama



 

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