So können Smarthome-Geräte zur Gefahr werden!

Alexa, Google Home und Co.: Immer mehr Menschen nutzen Online-Sprachassistenten in ihrem Alltag. Dazu ist das komplette Zuhause online vernetzt – und damit ein gefundenes Fressen für Einbrecher.

Alles lässt sich fernsteuern

Smarte Lampen von verschiedenen Anbietern, Heizthermostate, Steckdosen und neuerdings sogar eine Amazon-Mikrowelle. Inzwischen lassen sich die meisten Alltagsgeräte mit den Sprachassistenten von Amazon, Google und Apple fernsteuern. Das ist bequem und macht das Leben, laut Werbung, um einiges leichter. Doch mit der Bequemlichkeit kommt auch die Gefahr: Einbrecher haben durch verbundene Smarthome-Geräte auf einmal besonders simple neue Möglichkeiten.



IT-Experte warnt

Die Sprachassistenten sind sehr empfindlich, sie nehmen nicht nur Befehle auf, wenn ein Mensch vor ihnen steht. Durch spezielle Programme können Kriminelle sich blitzschnell Zugriff auf diese Geräte verschaffen, erläutert der IT-Sicherheitsexperte Heiko Franke der neuen westfälischen Zeitung. Ein digitaler akustischer Befehl wird programmiert und in einem nicht hörbaren Frequenzbereich an das Smarthome-Gerät geschickt. So können smarte Türen und Fenster simpel geöffnet werden. Auch diese Vorrichtungen sind inzwischen in einem breiten Bevölkerungsspektrum im Alltag angekommen.

 

Passwörter ändern

Doch Diebe brauchen nicht einmal diese Tricks zum Ausräumen der Wohnungen. Schon veraltete oder zu einfache Passwörter stellen ein ähnliches Sicherheitsrisiko. Experten empfehlen deshalb, die Buchstaben- und Zahlenkombinationen regelmäßig zu ändern. Mindestens acht Stellen sind für ein sicheres Passwort nötig, am besten mit diversen Sonderzeichen komplettiert.


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