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Darum solltest Du abends auf Deine Lieblingsserie verzichten

Klagst Du regelmäßig über Schlafprobleme? Forscher haben eine mögliche Ursache dafür gefunden und weisen auf einen alltäglichen Fehler vor dem Einschlafen hin.

Von wegen "viereckige" Augen

Viele Menschen von der Südpfalz bis nach Köln schalten vor dem Einschlafen noch einmal den Fernseher, den Laptop oder das Tablet an, um über Streaming-Dienste wie Netflix die neuste Folge ihrer Lieblingsserie zu schauen. Doch bei einer Episode bleibt es oftmals nicht. Forscher der belgischen Universität Leuven und der Universität Michigan haben nun herausgefunden, dass sich der Konsum einer Serie am Stück negativ auf den Schlaf auswirkt.

Für die Studie wurden 423 Teilnehmer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren zu ihren Streaming- und Schlafgewohnheiten interviewt. 32 Prozent gaben hierbei an unter Schlafproblemen zu leiden, wenn sie in einer „Marathon-Sitzung“ mehrere Episoden oder gar Staffeln hintereinander geschaut hatten.

 

Emotionale Belastung

Experten vermuten, dass der Konsum der Serien die Teilnehmer emotional belasten und somit für einen unruhigen Schlaf sorgen könnte. Sie empfehlen deshalb unmittelbar vor dem Zubettgehen auf den massenhaften Konsum von Serien zu verzichten. Streaming-Dienste sollten den Nutzern bei zu langen Sitzungen eine Warnung anzeigen, so der Rat der Forscher.

Auch wenn die Ergebnisse der Untersuchung nicht repräsentativ sind, konnte die negative Auswirkung von dauerhaftem Fernsehen vor dem Schlaf durch andere Quellen bereits bestätigt werden. „Blaues Licht, das von Bildschirmen ausgeht, blockiert die Ausschüttung des Einschlafhormons Melatonin und daher den Schlaf“, erklärte beispielsweise Alfred Wiater, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin, gegenüber Techbook.

 

 Quelle: Techbook

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