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Wichtiger Tipp für den Herbst: Heizung richtig entlüften

Viele nehmen in diesen Tagen ihre Zentralheizung wieder in Betrieb. Doch oft mag der Heizkörper nicht richtig warm werden, weshalb eine Entlüftung durchgeführt werden muss. Wie das – auch für Nicht-Profis – geht und was Du dafür benötigst, erfährst Du hier.

Steigenden Verbrauch und Heizkosten vermeiden

Wird Deine Heizung nicht richtig warm, obwohl sie voll aufgedreht ist? Hörst Du immerzu ein Gluckern oder Klopfen? Dann ist es Zeit für eine Entlüftung der Heizkörper! Ist die Luft erstmal in den Rohren, kann das Wasser nicht mehr richtig zirkulieren und eine deutlich verminderte Heiz-Leistung macht sich bemerkbar – inklusive steigendem Energieverbrauch und Heizkosten.

 

Checkliste: Das brauchst du für die Entlüftung

  • Klassischer Entlüftungsschlüssel: Dabei handelt es sich um einen standardisierten Vierkantschlüssel, den man im Baumarkt für ein bis zwei Euro kaufen kann.
  • Auffangbehälter: Damit Du das austretende Heizungswasser auffangen kannst.
     

 

So entlüftest du richtig

  • Den Thermostat der Heizung auf die höchste Stufe stellen.
  • Kein Muss: Die Umwälzpumpe oder den Heizkreislauf der Wohnung abstellen, anschließend bis zu 60 Minuten warten.
  • Den Heizkörper mit dem Vierkantschlüssel leicht aufdrehen. Den Auffangbehälter darunter halten und das Wasser langsam austreten lassen. Achtung: Den direkten Kontakt mit dem Heizungswasser vermeiden, da es möglicherweise gefährliche Metallpartikel enthält!
  • Das Ventil weiter aufdrehen, bis ein Zischen zu hören ist – in der Regel reicht eine viertel bis halbe Umdrehung aus. Sobald Du die Luft aus dem Heizkörper deutlich entweichen hörst, darfst Du auf keinen Fall weiter drehen.
  • Kommt nur noch ein kleiner Wasserstrahl aus dem Heizkörper, kannst Du das Entlüftungsventil wieder zudrehen. Nun ist der Heizkörper komplett entlüftet.

 

 

So geht die Entlüftung bei der Fußbodenheizung:

 

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