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Vorsicht vor dieser Grusel-WhatsApp-Nachricht

Ein makabrer WhatsApp-Kettenbrief sorgt derzeit unter vielen Kindern und Jugendlichen für Verunsicherung. Wir erklären, wie sich Eltern verhalten sollten.

„…es könnte tödlich enden für Dich“

Aktuell ist ein grenzwertiger Kettenbrief auf WhatsApp unterwegs. Wie die Schweizer Tageszeitung „Südostschweiz“ berichtet, bekommen Kinder und Jugendliche derzeit immer öfter eine Grusel-Nachricht von „Geist“ Teresa Figaldo. Sie lautet konkret:

„Hallo. Ich bin Teresa Figaldo. Heute ist das 26 Jahre her, dass ich tot bin. Wenn du dies nicht an 20 Personen weiter schickst, schlafe ich heute in deinem Bett. Für immer. Ich werde in einer Ecke stehen und dich die ganze Nacht beobachten. … Den ganzen Tag über werde ich dich begleiten, mit Messern bewerfen und da könnte es tödlich enden für dich. Falls du es überlebst, werde ich dich in einer brutalen Art und Weise umbringen“

Darüber hinaus folgt ein Verweis auf folgendes YouTube-Video:

Vorsicht! Die Inhalte dieses Videos können auf manche Menschen verstörend wirken!

 

Was steckt hinter der Nachricht?

Die Geschichte rund um die Kunstfigur Teresa Figaldo stammt aus dem portugiesischen Kurzfilm „La Curva“ aus dem Jahr 2004. Sie entspricht demnach in NICHT der Wahrheit.

Es ist nicht der erste Fall, in dem die Gruselgeschichte aufgegriffen wird. Bereits 2014 berichtete die englische Presse über einen ähnlichen Kettenbrief, der auf Instagram kursierte. Damals sollen auch in Deutschland dieselben Kettenbriefe per WhatsApp oder Facebook verschickt worden sein und für Angst und Schrecken gesorgt haben.  

 

Wie sollen sich Eltern verhalten?

„Südostschweiz“ berichtet, dass zahlreiche Grundschüler hinsichtlich der Nachricht ängstlich und verunsichert sind. Manche vertrauten sich erst spät ihren Eltern an. Medienkompetenzexperte Laurent Sédano erklärte gegenüber der Zeitung: „Unerfahrene Kinder bekommen Angst und wissen nicht, was sie tun sollen. Kettenbriefe haben was Heimtückisches. Etwas spricht die Kinder an, das sie nicht total ausschließen können. Das bleibt dann im Kopf hängen.“ Die Kinder sollten sich beim Erhalt des Kettenbriefs dringend an ihre Eltern wenden. Diese wiederum dürfen die Ängste der Kleinen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es sollte nachgehakt werden, was genau das Kind so erschreckt habe. Den Kettenbrief nur zu löschen sei zu wenig: „Eltern sollten dem Kind erklären, um was es bei Kettenbriefen geht. Je mehr Informationen die Kinder haben, desto schneller verfliegt die Angst.“

 

Quelle: Techbook, Südostschweiz
 

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