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Phishing-Falle: Diese Email sollte nicht geöffnet werden!

Derzeit macht eine Phishing-Email die Runde, bei der angeblich Amazon eine Bestellung storniert. Cyberkriminelle zielen mit ihrer Betrugsmasche auf die Zugangsdaten und Bankverbindungen der Opfer ab, um diese anschließend zu missbrauchen.

Zugangsdaten von Amazon im Visier

Wie das Portal Vorsicht Email berichtet, ist seit dem 25. September 2018 eine neue Betrugsemail im Umlauf, bei der es die Kriminellen auf die Zugangsdaten des Online-Versandriesen Amazon abgesehen haben. Angeblich soll Amazon eine Bestellung stornieren. Bei genauerem Hinschauen soll es um ein Samsung Galaxy S9+ gehen.

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Bild: RPR1.

 

Angebliche Bestellung von Amazon storniert

Bei der Email handelt es sich um eine sogenannte Phishing-Falle. Die Nachricht sei so raffiniert erstellt, dass man nur sehr schwer erkennt, dass sie tatsächlich nicht vom Onlineversandriesen stammt, heißt es weiter.

Klickt man die Nachricht an, wird man in Folge auf eine Seite weitergeleitet, die zur Eingabe der Amazon-Zugangsdaten auffordert. Betroffene, die dies tun, leiten ihre persönlichen Daten automatisch an Dritte weiter.

 



 

Das fordern die Kriminellen von ihren Opfern

Wie das Portal weiter berichtet, fordert die betrügerische Seite im zweiten Schritt erneut zur Eingabe des Passwortes auf, da angeblich beim ersten Versuch die persönlichen Daten falsch eingegeben worden sind. Nach jeder Eingabe dreht sich dann kurz ein Kreis, der infolgedessen erneut eine Seite öffnet, bei der es dann um persönliche Daten wie den Namen und die Anschrift geht. Danach folgt die Aufforderung zur Eingabe der Bankverbindung und der Kreditkartendaten.

 

Sparkassen-Kunden aufgepasst!

Nach Eingabe einer Sparkassen-Kreditkarte würde die betrügerische Seite zusätzlich zur Eingabe der Online-Banking-Zugangsdaten auffordern, heißt es weiter. Angeblich ist auch hier die erste Eingabe fehlerhaft. Dann folgt plötzlich der Hinweis, der Vorgang sei damit abgeschlossen.

Nach Eingabe aller sensibler Daten leitet die Phishing-Seite auf die echte Amazon-Domain weiter.

 



 

Was tun, wenn man in die Falle getappt ist?

Betroffene dieser neuen Betrugsmasche sollten umgehend ihr Amazon-Passwort ändern. Außerdem sollten zusätzlich sämtliche Bank- und Kreditkarten gesperrt werden. Dies gilt auch für den Zugang zum Online-Banking. Unter der Sperr-Hotline 116 116 kann man mit nur einem Anruf alle Karten umgehend sperren lassen. Zusätzlich sollte man seine Bank über den Vorfall informieren.

Wird dasselbe Passwort für mehrere Dienste wie Facebook, Ebay & Co. verwendet, sollten alle anderen Passwörter ebenfalls zeitnah geändert werden.

Experten raten Betroffenen außerdem, Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

 

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