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Alte D-Mark-Münzen werden für bis zu 5000 € gehandelt

Seit 2002 bezahlen die Deutschen nicht mehr mit der D-Mark, doch immer noch horten wir über zehn Milliarden Mark in deutschen Haushalten. Jeder hat irgendwo mindestens noch ein paar Münzen liegen und da lohnt es sich genauer hinzusehen!

Material entscheidend - bis zu 5000€ möglich

Solltest du Zuhause noch alte D-Mark Münzen aufheben, dann lohnt sich eine genaue Überprüfung: Besonders ist zum Beispiel die 2-Pfennig Münze mit dem Prägungsjahr 1968. Sie kann heute bis zu 5000€ Wert sein, denn bis damals bestanden diese Münzen aus reinem Kupfer.

Trägt die Münze die Zahl 1969 bist du ein noch größerer Glückspilz, denn dieses Exemplar gibt es nur 500 mal. Die Produktion der reinen Kupfermünzen war 1969 eigentlich schon eingestellt und die Pfennige wurden danach aus kupfer-plattiertem Eisen geprägt.

 



 

Prägungen verweisen auf Wert

Ausschlaggebend zum Identifizieren ist das Prägezeichen, das Rückschlüsse auf die Produktionsstätte zulässt. Die Pfennig-Schätze tragen den Buchstaben „J“ und verweisen damit auf die Prägeanstalt „Hamburgische Münze“.

Auch den Wert anderer Pfennig- und Markmünzen kannst du an diesen Zeichen erkennen. Ein 1-DM-Stück kann je nach Zustand bis zu 1200€ Wert sein, wenn ein „G“ eingeprägt ist. Für ein 5-Mark-Stück mit der Prägung „F“ von 1958 sind bis zu 500€ drinnen, das erhöht sich bei der Prägung „J“ auf das Achtfache.

Münzen können außerdem als Fehlprägungen noch richtig Geld bringen: Ein 50-Pfennig-Stück mit dem Schriftzug „Bank Deutscher Länder“ von 1950 wird für bis zu 600€ gehandelt, da eine alte Schablone Verwendung fand.  

 

Quelle: Stern, Welt

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