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Wie du erkennst, dass deine Bremse womöglich bald streikt

Wer seinen Wagen regelmäßig zur Inspektion bringt, erspart sich meist eine Menge Ärger. Allerdings gehen Verschleißteile, wie zum Beispiel Bremsen, natürlich nicht auf Termin kaputt. An diesen sieben Warnsignalen kannst du erkennen, dass deine Bremse nicht mehr so funktioniert, wie sie soll.

1. Quietschen

Wenn es beim Bremsen immer wieder laut quietscht, könnten die Beläge abgenutzt sein. Dadurch verlängert sich der Bremsweg.

Wird jetzt nichts unternommen, können auch Bremsscheiben und/oder Bremstrommeln kaputtgehen. Deshalb solltest du die Bremsbeläge lieber schnell von einem Fachmann überprüfen und wenn nötig austauschen lassen.

 

2. Vibrationen

Spürst du Vibrationen, deutet das auch auf Probleme mit den Bremsen hin. Kleine Bauteile könnten verschlissen sein.

 

3. Druckpunkt

Verändert sich der Druckpunkt deines Bremspedals, kann es richtig gefährlich werden. Gehst du dann nicht zur Werkstatt, könntest du deine eigene und die Sicherheit anderer riskieren. Also, besser direkt einen Experten aufsuchen!

 



 

4. Leerweg

Du kannst einen ganz simplen Sicherheitscheck am stehenden Auto durchführen, indem du aufs Gaspedal trittst und den Leerweg prüfst. Also das Stück, bei dem die Bremse keine Reaktion zeigt. Dieser Leerweg sollte nicht länger als zwei bis drei Zentimeter sein.

 

5. Luft

Wenn das Bremspedal "schwammig federt" oder, wenn im Vorratsbehälter mit Bremsflüssigkeit Blasen zu sehen sind, deutet das auf Luft im Bremssystem hin. Um es zu entlüften, muss ein Profi ran. Kostenpunkt: Zwischen 50 und 120 Euro.

 

6. Durchtreten

Wenn sich das Bremspedal 30 Sekunden lang ohne Widerstand fast bis zum Boden durchdrücken, kann es sein, dass das Bremssystem undicht ist. Also, dass zum Beispiel Bremsflüssigkeit austritt. Ist das der Fall, solltest du langsam (mit einem Drittel weniger als dem erlaubten Tempo) direkt zur nächsten Werkstatt fahren.

 

7. Farbe

Die Bremsflüssigkeit sollte honig-bis bernsteinfarben sein. Ist sie dunkler oder sogar schwarz, muss sie dringend ausgetauscht werden. Das sollte jedoch auch ein Automechaniker in der Werkstatt übernehmen.

 

Rost an Bremsscheiben loswerden

Dass Bremsscheiben mit der Zeit korrodieren, ist völlig normal und in der Regel nicht sicherheitsgefährdend. Der Rost wird regelmäßig wieder weggebremst – allerdings vor allem an den vorderen Bremsen. Um der Korrosion vorzubeugen, kannst du in regelmäßigen größeren Abständen stark abbremsen. Das solltest du aber auf einer Strecke ohne andere Verkehrsteilnehmer machen, um niemanden zu gefährden.

Ob und wann Bremsteile erneuert werden müssen, hängt übrigens nicht von der Kilometerlaufzahl, sondern vom Fahrstil, Belastungen und Defekten ab. Deshalb ist es wichtig, die Bremsen regelmäßig kontrollieren zu lassen und auf Warnsignale zu hören.

 

Quelle: T-Online

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