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So versteckst du deine Wertsachen vor Einbrechern

Wo ist Geld und Schmuck zu Hause vor Einbrechern am sichersten? Diebe kennen die üblichen Verstecke und daher solltest du deine Wertsachen auch nicht in Schubladen, unter der Matratze oder in Keksdosen aufbewahren...

Einbrecher kennen die üblichen Verstecke

Sind die Einbrecher erstmal im Haus oder in der Wohnung, lassen sie kein Versteck unkontrolliert, um Beute zu machen. Diebe kennen die üblichen Orte für Bargeld und Schmuck, denn meist sind sie Wiederholungstäter und haben Erfahrung damit, wo Wertgegenstände aufbewahrt werden. Die Räume werden demnach systematisch abgesucht. Haben die Täter auch nur wenige Minuten Zeit - sie finden immer etwas!

 

Unsichere Verstecke

Wertsachen unter der Matratze, in Schubladen, zwischen dem Wäschestapel oder gar im WC-Spülkasten werden mit Sicherheit gefunden. Helmut Rieche von der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir“ weist daraufhin, dass solche Verstecke kein Problem für Einbrecher seien.

Tricks, die in Filmen gezeigt werden, kennen natürlich auch Diebe. Daher ist die Lagerung von Geld im Tiefkühlfach nicht gerade eine innovative Idee. Man sollte seine Wertgegenstände auch nicht in Kassetten und Schatullen verwahren, denn diese werden ganz leicht eingesteckt.

Wer denkt, dass DVD- oder CD-Hüllen ein sicherer Ort sind, der irrt genauso, wie derjenige, der Hohlräume hinter Bildern und Wandverkleidungen für ein gutes Versteck hält.

 

Getarnte Haushaltsdosen ungeeignet

Es gibt Safe-Varianten, die wie gewöhnliche Keksdosen, Bücher, Werkzeuge oder Batterien aussehen. Innen sind diese hohl und bieten Platz für Wertgegenstände. Ein sicheres Versteck sind sie jedoch keineswegs, so Einbruchsexperte Rieche. Sie bieten keinerlei Schutz, denn Diebe kennen diese Tricks und schauen dann erst recht genauer hin.

 

Bankschließfach als sichere Alternative

Wer Schmuck und Bargeld sicher aufbewahren möchte, sollte sich ein Bankschließfach mieten. Kleinere Fächer kosten etwa 75 Euro pro Jahr.

Wer seine Wertsachen bei sich zu Hause behält, handelt laut Othmar Schaeffer von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Hamburg fahrlässig. Hochwertige Sammlungen, wichtige Verträge oder  Urkunden sind in einem Schließfach deutlich besser aufgehoben.



Tresor oder Safe anschaffen

Wer seine Wertgegenstände dennoch zu Hause aufbewahren möchte, der sollte sich einen Tresor oder Safe anschaffen. Sie schützen nicht nur vor Diebstahl, sondern auch vor Brand- oder Wasserschäden.

Ein Tresor sollte, damit er nicht als Ganzes gestohlen wird, in der Wand oder im Fußboden verankert werden und mindestens 200 Kilo wiegen. „Safes haben aber auch einen Nachteil“, erklärt Experte Helmut Rieche. Wird der Tresor entdeckt, glauben Diebe, hier müsse auf jeden Fall etwas zu holen sein - und suchen daher nach dem Schlüssel oder der Zahlenkombination, wodurch die Wohnung schlimm verwüstet werden könnte.

 

Hausratversicherung zahlt bei Einbruch

Eine Hausratversicherung übernimmt die Schäden, die durch Einbruchdiebstahl in Privatwohnungen oder –häusern verursacht wurden. Dabei sei es egal, ob die gestohlenen Wertsachen offen herumlagen oder leicht zugänglich waren, erkläutert Katrin Jarosch vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft in Berlin. In bestimmten Fällen gibt es allerdings auch hier Entschädigungsgrenzen - beispielsweise wenn der sündhaft teure Schmuck frei zugänglich auf dem Bett liegt und einfach eingepackt werden kann. 

 

- Fazit -

Diebe haben es in der Regel eilig und wollen sich nicht lange am Tatort aufhalten. Müssen sie lange nach Beute suchen oder das Öffnen des Verstecks ist zu zeitaufwändig, stehen die Chancen gut, dass nichts gestohlen wird.

 

Die blödesten Verstecke:

Quelle: Rheinische Post Online, dpa

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