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Wer vor Ferienbeginn in den Urlaub startet riskiert Geldstrafe

Um von günstigeren Flugpreisen oder freien Autobahnen zu profitieren, nehmen Eltern ihre Kinder oftmals schon ein paar Tage vor Ferienbeginn aus der Schule. Das kann allerdings mit einer saftigen Strafe geahndet werden.

Eltern wollen bei Urlaubsreise sparen

Schon vor dem Beginn der Sommerferien bleiben in vielen Klassenzimmern einige Stühle unbesetzt. Jedes Jahr aufs Neue wollen Eltern von günstigeren Flugpreisen oder freieren Autobahnen profitieren und nehmen ihre Kinder deshalb schon früher aus der Schule, beziehungsweise lassen sie vom Unterricht befreien.

Wie Juristin Mirjam Rose gegenüber N24 erklärt, gibt es allerdings nur zwei Fälle, in denen eine Entschuldigung wirklich gültig ist.

 

Unterrichtsbefreiung nur aus zwei Gründen

Zum einen kann ein Schüler aus religiösen Gründen vom Unterricht befreit werden, wenn beispielsweise Gottesdienste oder religiöse Veranstaltungen besucht werden sollen.  Ansonsten gilt ein Kind nur als ordentlich entschuldigt, wenn es die Schule krankheitsbedingt nicht besuchen kann. Hier ist aber ein Attest vom Arzt vorzulegen.

Das Kultusministerium droht „Blaumachern“ sogar mit nicht unerheblichen Geldstrafen. Stefan Löwer vom Kultusministerium Hessen erklärt, an Fehltagen vor und nach den Ferien können Geldbußen von bis zu 100 Euro pro Tag erhoben werden. „Wenn sich der gesamt Fehl-Zeitraum auf mehr als sechs Tage erstreckt, sogar 150 Euro pro Fehltag“, so Löwer weiter.

Das Geld, das beim Flugpreis eingespart wird, könnte also  trotzdem  ganz schnell aus der Urlaubskasse verschwinden. 

 

Quelle: N24

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