Kinder im Straßenverkehr: Mit diesen Tipps sicher im Herbst unterwegs!

Neben seinen schönen Seiten, macht der trübe Herbst aber auch Straßen und Wege unsicher. Schlechte Sichtverhältnisse, wie bei Regen oder Nebel, sorgen für zusätzliche Gefahren auf den Straßen. Besonders gefährdet dabei: Kinder! Sie können Risiken nur schlecht einschätzen. Autofahrer sollten deshalb besonders vorsichtig unterwegs sein. Mit diesen Tipps seid ihr und eure Kinder sicher im Herbst und Winter unterwegs.

Sichtbarkeit erhöhen: Sehen und gesehen werden!

Wenn es morgens wieder länger dunkel ist, sollte die Sichtbarkeit erhöht werden. Insbesondere Kinder sollten, um besser gesehen zu werden, helle und mit Reflektoren ausgestattete Kleidung tragen. Aber auch für Erwachsene gilt: Sehen und gesehen werden. Wer dunkel gekleidet ist, läuft Gefahr, übersehen oder erst sehr spät wahrgenommen zu werden. Nicht jede Straße ist optimal ausgeleuchtet. Reflektierende Kleidung hilft, früher von Auto und Rad Fahrenden gesehen zu werden.

 

Runter vom Gas in der Nähe von Kitas und Schulen

Für alle, die mit dem Auto fahren, heißt es jetzt wieder verstärkt: Vorsicht, Kinder! Die Jüngsten kennen häufig die Verkehrsregeln nicht, sind unsicher, aufgedreht und können die Geschwindigkeit von Autos nicht richtig einschätzen. Insbesondere in Bereichen rund um Schulen aber auch Kitas gilt deshalb immer: Runter vom Gas und besonders aufmerksam fahren!

 

Achtung Schulbus: Schrittgeschwindigkeit einhalten! 

Es ist eine Situation des täglichen Straßenverkehrs: Busse des Linienverkehrs oder gekennzeichnete Schulbusse fahren schon längere Zeit vorweg und wollen dann an der nächsten Haltestelle anhalten. Eilige wollen jetzt nicht noch mehr Zeit verlieren und versuchen, schnell zu überholen. Aber generell gilt: Hält ein Schul- oder Linienbus mit Warnblinker an einer Haltestelle, dürfen Autofahrer nur vorsichtig und mit ausreichend Abstand daran vorbeifahren, ohne aussteigende Fahrgäste zu behindern oder zu gefährden. Falls nötig, muss das Auto warten.

An stehenden Bussen mit eingeschaltetem Warnblinklicht müssen Autofahrer vorsichtig und mit ausreichend Abstand vorbeifahren. Wenn Fahrgäste ein- und aussteigen gilt Schrittgeschwindigkeit. Diese Regelungen gelten auch für Haltestellen außerhalb geschlossener Ortschaften sowie für Haltebuchten. Beim Anfahren müssen Autofahrer ÖPNV- und Schulbussen die zügige Abfahrt ermöglichen. Das heißt Autofahrer müssen Busse in den fließenden Verkehr einfädeln lassen. Sobald ein Bus während der Fahrt das Warnblinklicht einschaltet, darf er nicht überholt werden.

 

Kinder sind oft abgelenkt

Vor allem jüngere Schüler, die im Straßenverkehr noch "Neulinge" sind, können Gefahren noch nicht richtig einschätzen. Meist verlassen sie in Grüppchen den Bus und sind dabei oft abgelenkt, so dass sie das Verkehrsgeschehen nicht ausreichend wahrnehmen.

 

Quelle: Polizeipräsidium Westpfalz

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