LIVE
BITTERSWEET SYMPHONY - Gamper & Dadoni / Emily Roberts

So schützt du dein Kind mit dem "Familien-Passwort"

Es ist die wohl schlimmste Horrorvorstellung für alle Eltern: Jemand versucht das eigene Kind zu entführen. Im Ernstfall können in so einer Situation bestimmte Verhaltensregeln lebensrettend sein.

Obligatorische Verhaltensregeln

Die wichtigsten Verhaltensregeln im Umgang mit fremden Menschen oder Gefahrensituationen, bringen Eltern ihren Kindern in der Regel so früh wie möglich bei.

  1. Niemals zu einem/einer Unbekannten ins Auto einsteigen! Auch dann nicht, wenn er Süßigkeiten oder Geld anbietet.
  2. Immer Sicherheitsabstand halten, sollte das Kind aus einem Auto heraus angesprochen werden. Im besten Fall stellt es sich so neben den Seitenspiegel, dass es nicht einfach in den Wagen gezerrt werden kann.
  3. Eine Unterhaltung mit einem/einer Fremden muss nicht aus Höflichkeit von deinem Kind mit-geführt werden! Sobald es sich unwohl fühlt, sollte es sofort weglaufen und das Gespräch unterbinden.

Dennoch kommt es leider immer wieder zu Situationen, in denen es Unbekannten mit erfundenen Geschichten („Deine Mutter liegt im Krankenhaus, ich soll dich abholen! Wir fahren dann zusammen hin.“) gelingt, sich das Vertrauen der Kleinen zu erschleichen, teilt die Plattform "NetMoms" mit. Hier kann ein Passwort die Rettung sein!



Familien-Passwort vereinbaren

Bevor Kinder in solchen Momenten Panik bekommen und auf die Story des Fremden hereinfallen, kann das „Familien-Passwort“ ins Spiel kommen. Kinder sollten die unbekannte Person nach dem Passwort fragen, das vorher mit den Eltern für solche Notfälle vereinbart wurde.

Weiß der/die Fremde das Wort nicht, gilt absolutes Einsteigeverbot für die Kids. Je verrückter das Codewort, desto besser. Dem Täter muss es so schwer wie möglich gemacht werden!

Das Video zeigt, wie schnell Kinder in ein fremdes Auto steigen!

Hilfe rufen, aber richtig!

Statt im Ernstfall um Hilfe zu rufen, raten Experten und Expertinnen dazu, stattdessen laut „Feuer!“ zu schreien, wenn das Kind festgehalten wird. Da mit einem Hilferuf Passanten und Passantinnen häufig eher verschreckt werden, eigne sich die Feuer-Warnung besser, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, heißt es auf der Community-Plattform "NetMoms". 

Wenn sich dein Kind verfolgt fühlt, sollte es umgehend die Flucht ergreifen. Allerdings niemals ohne Plan. Am besten geeignet sind sogenannte „Rettungsinseln“. Eltern und Kinder sollten gemeinsam Orte festlegen, die sicher sind und bei Gefahr aufgesucht werden können. Das können belebte Geschäfte sein, Restaurants oder Kioske.

 

Weitere Informationen zu diesem Thema liefert auch der Kinderschutzbund auf seiner Website.

>> Zum Kinderschutzbund

Weitere Themen

Mehr von RPR1.