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Kinderfalle Gartenteich: Eltern unterschätzen oft die Gefahren

Selbst in unseren Gärten lauern Gefahren für die Kleinsten. Schon kleine Teiche mit geringer Wassertiefe können für Kinder zur Todesfalle werden, wie Fälle aus dem letzten Jahr zeigen.

Unachtsamkeit und Sorglosigkeit der Eltern

Wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) jetzt bekannt gab, sind im vergangenen Jahr in deutschen Gartenteichen, Privatpools, Planschbecken oder Bächen 16 Menschen ums Leben gekommen, darunter waren vier Kinder im Vorschulalter.

Nach Angaben der Lebensretter sind Unachtsamkeit und Sorglosigkeit der Eltern die häufigste Unfallursache. "Vielen jungen Familien mit kleinen Kindern ist die drohende Gefahr offenbar nicht bewusst. Selbst ein kleiner Teich mit geringer Wassertiefe kann zur tödlichen Bedrohung werden", sagt Achim Haag, Präsident der DLRG.

 

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Bild: obs/DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Wasser zieht Sprösslinge magisch an

Da Wasser gerade kleine Kinder magisch anzieht, raten die Sicherheitsexperten der weltweit größten Wasserrettungsorganisation allen Eltern, ihre Sprösslinge beim Spielen im Garten nicht aus den Augen zu lassen und sie frühzeitig über Gefahren, die im und am Wasser lauern, aufzuklären. "Das Motto 'Augen auf im Straßenverkehr' ist analog für das heimische Wasserumfeld die beste Unfallprophylaxe", so Haag weiter.

 

Garten richtig sichern

Eltern mit kleinen Kindern sollten bereits bei der Planung eines Gartenteichs geeignete Sicherheitsvorkehrungen treffen oder nachrüsten lassen. Wie die Ertrinkungsfälle des vergangenen Jahres zeigen, sind auch der Teich in Nachbars Garten oder der kleine Bach hinter dem Grundstück, selbst das kleine Planschbecken auf der Terrasse weitere Gefahrenquellen. Tore und Übergänge sollten deshalb so gesichert sein, dass sie von Kindern nicht geöffnet oder überklettert werden können.

 

Quelle: DLRG

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