Wunschzettel von Erstklässlerin rührt zu Tränen

Die Grundschullehrerin Ruth Espiricueta aus Edinburg, Texas, bat ihre Klasse kurz vor den Feiertagen Wunschzettel an Santa Clause zu schreiben. Die Nachricht eines kleinen Mädchens bewegte die Lehrerin dabei so sehr, dass sie diese im Netz veröffentlichte.

Drei rührende Weihnachtswünsche                            

Während die meisten Kinder hoffen, vom Weihnachtsmann tolle Spielsachen oder coole Klamotten zu bekommen, hatte die siebenjährige Schülerin von Ruth Espiricueta ganz andere Wünsche. Was sie in ihre Nachricht an Santa Clause schrieb, rührte die Lehrerin zu Tränen: „Lieber Santa, ich war heute brav. Diese Weihnachten wünsche ich mir einen Ball und Essen. Und ich brauche eine Decke.”

Espiricueta veröffentlichte ein Foto des Wunschzettels der Erstklässlerin im Internet. „Es macht mich so traurig. Wenn deine Schüler sich Essen oder eine Decke wünschen, statt Spielzeug. Mir als Lehrerin bricht es das Herz wenn ich höre, dass sie sich etwas wünschen, das wir als selbstverständlich ansehen. Hoffentlich kann ich wenigstens einen dieser Wünsche erfüllen“, schrieb sie zu dem Bild.

„Ich hatte keine Ahnung, dass ihr Leben derzeit so hart ist.“

Auch die Medien wurden auf die bewegende Geschichte aufmerksam. In einem Interview mit dem amerikanischen TV-Sender ABC erklärte die Grundschullehrerin: „Das hat mir das Herz gebrochen, weil niemand Hunger haben oder frieren sollte im Winter. Ich hatte keine Ahnung, dass ihr Leben derzeit so hart ist. Vor allem, weil sie immer mit einem Lächeln in die Schule kommt.“

Ruth Espiricueta suchte auch das Gespräch mit der Siebenjährigen. Die Kleine erklärte ihr, warum sie sich einen Ball und keine Puppe gewünscht habe – weil sie den Ball mit ihrem Bruder teilen könnte.

 

Spendenmarathon an Grundschule

Das Facebook-Posting der Lehrerin löste einen wahren Sturm an Empathie aus. Die Grundschule, an der Espiricueta arbeitet, hat in den letzten Tagen deshalb sogar einen Spendenmarathon gestartet. Kinder, denen es zu Hause an substanziellen Dingen fehlt, sollen dadurch unterstützt werden. 616 warme Decken wurden bereits gespendet.

 

Quelle: Huffington Post

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