Kinder-Schmerzmittel kostet kleinen Jungen fast das Leben

Windpocken sind eigentlich eine harmlose Kinderkrankheit. Als der kleine Lewis Lyons aus dem englischen Warrington plötzlich die Pocken bekommt, machen die Ärzte einen entscheidenden Fehler, der den Jungen beinahe das Leben kostete.

Der große Fehler

Als Lewis Pocken bekommt, sucht er mit seinen Eltern den Hausarzt auf. Dieser verschreibt dem Kleinen Ibuprofen und prognostiziert einen normalen Krankheitsverlauf. Zuhause angekommen, verschlimmert sich der Gesundheitszustand des Jungen jedoch drastisch: Das Fieber steigt, er bekommt Blasen am Körper und hat starke Schmerzen. Seine Mutter bringt den Jungen umgehend ins Krankenhaus.

 

Rettung im letzten Moment

Die Ärzte im Alder Hey Children’s Hospital in Liverpool diagnostizieren eine „Sepsis“ (Blutvergiftung), die durch das verabreichte Ibuprofen ausgelöst wurde. Die schnelle Reaktion seiner Mutter rettete ihrem Sohn das Leben. Bei einer Blutvergiftung zählt jede Minute. Der Junge ist bereits auf dem Weg der Besserung.

 

 

Die Warnung, die Lewis' Mutter anschließend auf Facebook veröffentlichte, sorgte für große Aufregung. „Windpocken gehen um. Hört auf mich: Gebt Euren Kindern kein Nurofen/Ibuprofen!“  

Unterstützt wird die fürsorgliche Frau von der britischen Gesundheitsorganisation „National Institute for Health an Care Excellence“. Die Forscher stellen fest, dass der Wirkstoff von Ibuprofen dafür sorgt, dass die Erreger der Krankheit besonders tief in die Haut eindringen können und somit ins Blut gelangen.

 

Quelle: littlethings.com

Weitere Themen

Mehr von RPR1.

Radio online hören mit radio.de