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Aus für medizinisch nicht notwendigem Ultraschall während Schwangerschaft

Die Vorfreude auf das Baby ist während einer Schwangerschaft riesengroß. Dabei steht oft die Frage im Raum: Wie wird das Kind wohl aussehen? Dank moderner Technik kann die Neugier der werdenden Eltern gestillt werden, doch bald ist Schluss mit dem Baby-Fernsehen. Ab 2021 sind medizinisch nicht notwendige Ultraschalle bei Ungeborenen im Mutterleib verboten.

Ärzte warnen vor schädlichem "Babykino"

Ist ein Ultraschall eines ungeborenen Kindes medizinisch nicht notwendig, darf er ab 2021 nicht mehr durchgeführt werden, teilte der Berufsverband der Frauenärzte Anfang diesen Jahres mit.

Das Verbot umfasse dabei alle Arten von „Baby-Fernsehen“ sowie Ultraschallbilder, die während einer Schwangerschaft gemacht werden und über eine medizinische Notwendigkeit hinausgehen, schreibt der Kölner Express. Die Verordnung wurde bereits im Dezember 2018 vom Umweltministerium verkündet.

 

 

Nachgewiesene Belastung für das ungeborene Kind

Mit dem Verbot sollen Babys vor unnötigen Einflüssen geschützt werden. Mittlerweile sei es für Schwangere selbstverständlich, Bilder ihrer ungeborenen Babys digital zeigen zu können, sagt der Frauenarzt Jochen Frenzel aus Saarbrücken und warnt aber gleichzeitig vor Ultraschallgeräten von nichtmedizinischen Anbietern, die sich werdende Eltern für zu Hause leihen können. Diese seien in den Augen des Gynäkologen sehr problematisch.  

Schwangeren werden mittlerweile auch 3D- und 4D-Aufnahmen ihrer Babys im Mutterleib angeboten, doch diese haben eine höhere Schallbelastung, berichtet der Express. Bei längeren Untersuchungen erwärme sich das Gewebe um bis zu vier Grad, wodurch es Schaden nehmen könne. Medizinisch notwendige, möglichst kurze Ultraschalle seien dagegen unproblematisch und sollen nur von ausgebildetem Personal durchgeführt werden und nur wenige Sekunden dauern, rät der Saarbrücker Frauenarzt.

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