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Erzieher sollen Kinder eingesperrt und traumatisiert haben

Mehrere Eltern haben Strafanzeige wegen Freiheitsberaubung und Misshandlung von Schutzbefohlenen gegen die Erzieher einer Kölner Kita gestellt. Die Beschuldigten sollen ihre Schützlinge eingesperrt und traumatisiert haben. Die Kinder sollen dadurch teilweise so verstört worden sein, dass sie anfingen zu stottern und sich einzunässen.

Praktikantin sperrt Kind alleine ein

Gemäß der Aussage eines Jungen, soll eine Praktikantin der Einrichtung ihn als Strafe alleine in einen Raum gesperrt haben. Dann soll sie zu ihm gesagt haben, dass seine Mutter und sein Vater ihn nicht lieben würden. Er müsse deshalb eingesperrt bleiben, bis er lieb sei und seine Eltern ihn wieder mögen würden.

Nachdem die Mutter des Kindes die verstörende Erzählung ihres Sohnes gehört hatte, informierte sie sofort andere Eltern. Daraufhin kamen nach und nach immer mehr Informationen über erniedrigende Strafen ans Licht. "Es macht einen ohnmächtig. Es macht einen fertig einfach, damit leben zu müssen, was dem Kind tagtäglich passiert ist", berichtete eine schockierte Mutter.  

 

Träger der Kita offenbar völlig ahnungslos

Mehrere Eltern erklärten, ihre Kinder hätten sich in den vergangenen Monaten deutlich verändert - was wohl auf die Behandlung der Erzieher zurückzuführen ist. Die Kleinen seinen ängstlicher als sonst gewesen oder hätten schnell aggressiv reagiert. Einige hätten sich sogar wieder eingenässt.

Auch der Träger der Kita, das Erzbistum Köln, zeigte sich erschüttert über die Vorwürfe: "Wir werden in Absprache mit dem Landesjugendamt diese Vorwürfe nun genau und schnell prüfen. Und dann die notwendigen Schritte in die Wege leiten."

 

Quelle: Wunderweib / Kölner Stadtanzeiger

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