Um an Geld zu kommen: Frau täuscht Krankheit von Baby vor

Perfide Maschen auf Kosten eines kranken Babys: Nachdem Samantha ihrem damaligen Freund gegenüber behauptet hatte, schwanger zu sein, folgte kurz darauf die Trennung. Die junge Britin gaukelte ihrem Ex daraufhin eine beispiellose Lügengeschichte vor.

Bilder von fremdem Baby verschickt

Im April 2016 hatte Samantha ihrem Ex-Freund mitgeteilt, dass er Vater eines Mädchens geworden sei. Sie hatte behauptet, dem Baby ginge es sehr schlecht, es sei untergewichtig und schwebe in Lebensgefahr. Er sollte sich auf das Schlimmste vorbereiten.

Als vermeintlichen Beweis hatte Samantha ihrem Ex-Partner Fotos des kranken Säuglings geschickt und weitere ähnliche Bilder auf Facebook gepsotet. Bei dem kranken Baby handelte es sich jedoch keineswegs um ihr Kind! Die Frau hatte zuvor unbemerkt ein fremdes Neugeborenes auf der Intensivstation eines Krankenhaus fotografiert, um ihre perfide Betrugsmasche anzuleiern.

 

Perfides Lügennetz gesponnen

Dem vermeintlichen Vater, der unbedingt seine kleine Tochter besuchen wollte, hatte sie immer wieder erklärt, es dürfe niemand zu dem Baby. Samantha begann, ihren Ex aufzufordern ihr Geld zu schicken, das sie angeblich für das Kind bräuchte. Zunächst hatte sie 30 Euro pro Woche, dann 80 Euro verlangt. So konnte sie schlussendlich mehr als 1000 Euro anhäufen.

Nach einiger Zeit hatte der Mann schließlich doch Verdacht geschöpft und sich juristischen Beistand gesucht. Der Anwalt informierte die Polizei - und die kam der Britin dann schnell auf die Schliche. Samantha gab zu, die ganze Geschichte um die Schwangerschaft und das kranke Kind nur erfunden zu haben.

 

Gefängnisstrafe und Entzugstherapie

Wie sich herausstellte, erwartet die Britin und ihren momentanen Freund wegen Drogenhandels bereits eine Gefängnisstrafe. Samantha war wegen Diebstahls und Trinkens in der Öffentlichkeit außerdem schon vorbestraft gewesen.

Für ihre Lügenschichte und den Betrug an ihrem Ex-Freund muss die junge Frau nun weitere acht Monate hinter Gittern verbringen und sich danach einer Entzugstherapie unterziehen.

 

Quelle: Express / Daily Mail

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