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Ein Tag lang tot im Auto gelegen!

Tragödie im Urlaub: Vater stirbt - Familie fährt ihn auf Rückbank nach Hause!

Ein Urlaub in Florida endete für eine Familie aus dem kanadischen Québec in einer Tragödie. Auf dem Nachhauseweg verstarb das Familienoberhaupt offenbar im Auto. Aus Angst vor den hohen Rückführungskosten entschied sich die Ehefrau und der Sohn den Verstorbenen auf der Rückbank des Wagens zu verstauen und über die Grenze nach Kanada zu bringen.

Tragischer Tod im Auto

Eine dreiköpfige Familie aus Québec hatte ihren Urlaub in Florida verbracht, als sich am Sonntag auf dem Weg nach Hause eine Tragödie abspielte. Wie der Stern unter Berufung auf die kanadische Zeitung „Le Journal de Montréal“ mitteilt, habe das 80-jährige Familienoberhaupt plötzlich gesundheitliche Probleme bekommen und sei im Auto gestorben. 

Ein Tag mit Leiche unterwegs

Die ebenfalls 80-jährige Ehefrau und der Sohn des Verstorbenen entschieden, die Leiche auf der Rückbank zu verstauen und die Fahrt nach Kanada fortzusetzen. Laut Medienberichten soll der Leichnam mindestens ein Tag lang im Auto gelegen haben. Möglicherweise hatten die Hinterbliebenen Angst vor den hohen medizinischen Behandlungs- und Rückführungskosten in den USA, berichtet die kanadische Zeitung, so dass die Mutter und der Sohn sich dazu entschieden, die Leiche einfach selbst nach Kanada zurückzubringen.  

Unterlassene Hilfeleistung?

An der Grenze von den USA nach Kanada wurde das Auto der Familie jedoch gestoppt. Die Grenzbeamten, die eigentlich spezialisiert darauf sind, illegale Drogen und Waffen aufzuspüren, fanden die Leiche des Mannes auf der Rückbank des Wagens. Mit einem Krankenwagen wurde der Leichnam in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort wurde der Tod des Mannes bestätigt. Um die genaue Todesursache zu klären, wird die Leiche nun in Montréal obduziert, berichtet der Stern. Dabei soll geklärt werden, ob die Ehefrau und der Sohn möglicherweise fahrlässig gehandelt und dem Mann notwendige medizinische Hilfe vorenthalten hatte.