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Erstickungsgefahr: Diese Snacks sind für dein Kind ungeeignet

Viele Eltern meinen es gut, wenn sie ihrem Kind ein kleinen Snack für Zwischendurch anbieten. Sie wissen allerdings nicht, dass von vielen Leckereien eine große Erstickungsgefahr ausgehen kann. Warum das so ist und welche kleinen Mahlzeiten für deinen Sprössling ungeeignet sind, erfährst du hier.

Bei diesen Lebensmitteln besteht Gefahr

Bonbons und Lollis: Bei diesen Leckereien droht nicht nur Erstickungsgefahr- ein hoher Zuckerkonsum ist ungesund und kann schädlich für das Gehirn sein. Langfristig kann sich das auf das Erinnerungsvermögen im Erwachsenenalter auswirken.

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Bild: 5PH/Shutterstock.com

Nüsse: Sie sind hart und klein – und genau deswegen ist das Risiko sehr hoch, dass die Schließfrüchte die noch nicht ausgereiften Atemwege der Kleinen blockieren.

Chips: Jeder der schon mal Chips gegessen hat, weiß wie schnell einem die Krümel in den Hals rutschen können – somit ist auch hier das Risiko hoch, daran zu ersticken.

Trockenfrüchte: Für Kleinkinder ist es schwierig, trockene Früchte zu kauen. Eine bessere Wahl ist weiches Obst, denn dieses kann nicht so schnell verschluckt werden. Hierfür eignen sich Pfirsiche und Bananen sehr gut.

 

Popcorn: In feuchter Umgebung dehnen sich die Maiskörner aus. Gelangen die Körner in die Luftröhre und entfalten sich, können sie sich festsetzen. Für die Sprösslinge ist es dann meist nicht mehr möglich, die Körner auszuspucken.

Kaugummis: Für Kleinkinder ist die Kaumasse absolut ungeeignet. Sie verstehen das Konzept "Kaugummi" noch nicht. So kommt es häufig vor, dass es runtergeschluckt wird und so zu Erstickungsunfällen kommt.

 

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Bild: Daniel Vitek/Shutterstock.com

Weintrauben als Risikofaktor

Auch von Weintrauben geht eine enorme Gefahr aus: Laut schottischen Wissenschaftlern sind sie nach Würstchen und Süßigkeiten die dritthäufigste Ursache, für das Ersticken bei Kindern.

Der Schluckreflex von den Kleinen ist noch nicht ausreichend entwickelt. Häufig fehlen den Sprösslingen auch noch die nötigen Zähne, um die Nahrung ausreichend zu zerkleinern.

Außerdem stellten die Wissenschaftler fest, dass sich die glatte Oberfläche von Weintrauben der Speiseröhre exakt anpasst und somit einen luftdichten Verschluss bildet. Das Erstickungsrisiko ist also besonders hoch, wenn eine Traube in die Speiseröhre rutscht.

 

Eltern unterschätzen oft die Erstickungsgefahr durch Lebensmittel

Leider ist vielen Eltern diese Gefahr nicht bewusst. Unfälle passieren viel öfter durch Lebensmittel, als durch herumliegende Gegenstände oder Spielzeug.

Tipps zur Vermeidung der Gefahr für Kinder

  • Das Essen immer in mundgerechte Stücke schneiden
  • Das Kind sollte beim Essen nicht herumtoben, sondern aufrecht sitzen
  • Das Kind nicht unbeaufsichtigt lassen

 

Quellen: Netmoms, RTL, Welt

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