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Wegen Verspätung: Ärztin schickt schwer krankes Kind wieder weg

Ein fünf Jahre altes Mädchen ist wenige Stunden nachdem es seine Hausärztin wegen einer Verspätung von vier Minuten nicht mehr behandeln wollte, auf tragische Weise verstorben.

Krankes Kind nach Hause geschickt

Shanice Clark, die Mutter der fünf Jahre alten Ellie-May, hatte einen Termin bei ihrer Hausärztin in Newport, Großbritannien,vereinbart, nachdem das Mädchen in der Schule einen schweren Asthmaanfall erlitten hatte.

Gemeinsam machten sich Mutter und Tochter auf den Weg zu dem Arzttermin – erreichten die Praxis jedoch mit einer Verspätung von vier Minuten. An der Anmeldung wurden die beiden dann abgewiesen. Die Ärztin ließ ausrichten, sie könne Ellie-May nicht mehr behandeln, da sie zu spät sei und die Uhrzeit nicht eingehalten hätte.

 

Jede Hilfe kam zu spät

Irritiert fuhr Shanice Clark mit ihrer kranken Tochter wieder nach Hause, um schnell einen Termin bei einem anderen Arzt zu vereinbaren. Nur kurze Zeit später erlitt die Fünfjährige dann aber erneut eine Asthma-Attacke. Als die Mutter ihr Kind bewusstlos im Zimmer fand, alarmierte sie sofort den Notruf.

Ellie-May wurde zwar so schnell es ging in das nächste Krankenhaus gebracht, doch die Ärzte konnten der Fünfjährigen nicht mehr helfen. Sie wurde noch am gleichen Tag für tot erklärt.

 

 

Keine weiteren Konsequenzen für die Ärztin

Wie sich später herausstellte, hatte die Hausärztin, die das Mädchen nicht mehr behandeln wollte, noch nicht einmal nachgefragt wie ernst Ellie-Mays Zustand sei und was genau ihr fehle. Sie gab außerdem an, bereits mitten in einem anderen Termin gewesen zu sein, als Shanice mit ihrer Tochter in der Praxis ankam. Laut Ermittlungen hatte die Ärztin an jenem Tag jedoch gar keine anderen Patienten mehr.  

Außer einer sechs-monatigen Beurlaubung (bei voller Bezahlung) drohen ihr, laut Informationen einer britischen Zeitung, keine weiteren Konsequenzen für ihr Handeln .

 

„Wir haben noch nicht einmal eine Entschuldigung erhalten“

Die Großmutter des verstorbenen Mädchens wandte sich mit der Geschichte nun an die Presse. Sie erklärte wütend und verletzt: „Wir haben noch nicht einmal eine Entschuldigung oder überhaupt irgendeine Reaktion der Ärztin erhalten. […] Sie kommt einfach so davon, obwohl ihre minuziöse Arbeitseinstellung unser kleines Mädchen umgebracht hat. Sie kann jetzt einfach in einer anderen Stadt weiterarbeiten, aber wir bleiben zurück mit nichts als Schmerz. “

 

Quelle: Metro UK

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