Wanzen im Haus - und nun?

In Rheinland-Pfalz machen sich jetzt wieder Wanzen breit, die sich auf den Winter vorbereiten. Sehr zum Leidwesen von Wohnungs- und Hausbesitzern...

Wanzen sind harmlos

Die vergangenen, heißen und vor allem trockenen Monate haben viele Insektenarten genutzt, um sich fortzupflanzen. So auch die Graue Gartenwanze und die Grüne Stinkwanze. In vielen Teilen Deutschlands finden sie sich deshalb seit kurzer Zeit in Wohnungen und Häusern wieder. Die käferartigen Insekten flattern durch offene Fenster und Türen und suchen sich anschließend einen warmen Unterschlupf, um zu überwintern. Vorzugsweise in Ecken, Ritzen oder hinter Fensterrahmen.

Oftmals erschreckt das Summen und Brummen, sowie das unschöne Aussehen der Tierchen. Doch sowohl von den grauen als auch den grünen Exemplaren geht keine Gefahr aus. Beide Arten sind für den Menschen völlig harmlos. Sie ernähren sich von Pflanzensäften, Blättern oder Aas.

 

Wie wird man sie wieder los?

Fühlen sich die Krabbeltiere jedoch bedroht, sondern sie ein Abwehrsekret ab, das unheimlich stinkt und sich auf Haut und Haaren festsetzt. Deshalb wird tunlichst davon abgeraten, die Eindringlinge zu zerquetschen, einzusaugen oder mit der bloßen Hand zu berühren.

Verirren sie sich in den heimischen vier Wänden, wird empfohlen, sie mit einem Glas und einem Bierdeckel oder einem Stück Papier einzufangen und ins Freie zu entlassen. Damit sie erst gar keine Möglichkeit haben, in Wohnungen oder Häuser zu gelangen, eignen sich Fliegenschutzgitter vor Fenstern und Türen.

Dass sich die Wanzen in ihren Winterquartieren häuslich einrichten und vermehren, sei nicht zu befürchten. Sie wollen dort einfach nur überwintern.

 

Quelle: Quelle: Bild, FAZ

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